Sonsbeck
Sonsbeck: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Düsseldorf > Kreis Wesel > Sonsbeck
Einleitung
Kirchengründung
Die vor 1193 auf dem Hofe Sonsbeck durch die Einwohner von Balberg, Kirchspiel Xanten, errichtete und 1478 erweiterte Kapelle zur hl. Katharina erhielt 1203 einen Geistlichen mit fast vollen Pfarrrechten. 1307 ist die Pfarre nachzuweisen.
- Mit der Entwicklung des Dorfes zur Stadt kam es 1431 zum Bau einer Magdalenenkirche im Stadtgebiet, die noch im gleichen Jahre zur alleinigen Pfarrkirche (rk.) erklärt wurde. 1945 erlitt sie schwere Kriegsschäden.
- Die Katharinenkapelle (rk.) ist seit langem Kultstätte des hl. Gerebernus.
- Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)
St. Andreas Kloster Sonsbeck
- 1420 gestiftet, Beginen von 1422-1432, seit 1432 Tertiarinnen, aufgehoben 1802.
Stadt, Amt, Gericht
- 1690 Stadt und Amt Sonsbeck, Johann Holtappel und Johann Peters, Schöffen der Gerichtsbank Sonsbeckerbruch.
Verwaltungseinbindung
- < 1794 Sonsbeck (1329 Stadt) im Herzogtum Kleve
- 1794-1813 Kaiserreich Frankreich, Departement Roer, Arrondissement Kleve, Kanton Xanten, Mairie Sonsbeck mit Bönninghardt, Hamb, Sonsbeck
- 1813-1815 Preußisches Gouvernement Weser-Rhein, Verwaltungsbezirk Großherzogtum Niederrhein
- 1815 - 1946 Königreich Preußen, Provinz Rheinland
- 1895: Sonsbeck, Fleck in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf Kreis Mörs, rechts an der Sons
- Einrichtungen/Zuständigkeiten: Amtsgericht Xanten, Postbezirk, Telegrafenamt
- Einwohner: 1.900
- Gewerbe: Weberei (Samt, Seide, Wolle, Tuch), Drechslerei (Horn), Mühlen.
- Quelle: Hic Leones
Kirchenverwaltung
- < 1801 Erzbistum Köln, Hamb zum Bistum Roermond
- 1801 alles Bistum Aachen
- 1821 Bistum Münster
- Evangelische Kirche im Rheinland, Kirchenkreis Kleve
Zuständigkeiten/Infrastruktur
- 1931 Amt Labbeck, Kreis Mörs, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Sonsbeck, Bürgermeister Dr. Steves, Fernsprecher 5
- 1931 Amt Sonsbeck , Kreis Mörs, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Sonsbeck, Bürgermeister Dr. Steves, Fernsprecher 5
- Gemeinde Sonsbeck: Mischgemeinde (Holzindustrie), Gemeindevorsteher Pieper, Ortsklasse D
- Einwohner: 1959, Kath. 1.823, Ev. 126, Israelisch 10
- Gesamtfläche: 1.293,7 ha
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath), Pfarramt (ev), Volksschule 2, Ärzte 1, Tierärzte 1, Apotheke, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation Xanten 8 km, Polizei (kom.) 1, Feuerwehr (frw.), Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Elektrizitätsversorgung, Sportplatz, Autoverbindung, Markt
- Politik, Gemeindevertretung 12 Sitze: Z 10, SPD 1, DNV 1.
- Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
- Gemeinde Sonsbeck: Mischgemeinde (Holzindustrie), Gemeindevorsteher Pieper, Ortsklasse D
Kommunale Neugliederung
- 1975 kommunale Neugliederung: 1975 Gemeinde Sonsbeck mit den Ortsteilen Hamb, Labbeck und Sonsbeck zum Kreis Wesel
- Die Gemeinde Sonsbeck ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Labbeck
Politische Einteilung
1975 kommunale Neugliederung: 1975 Gemeinde Sonsbeck mit den Ortsteilen Hamb, Labbeck und Sonsbeck zum Kreis Wesel
Allgemeine Information
Adelige Häuser
Amt Sonsbeck 1931
- Amt Sonsbeck, Kreis Mörs, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Sonsbeck, Bürgermeister Dr. Steves, Fernsprecher 5
Amt Labbeck 1931
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Kirchengründung
Die vor 1193 auf dem Hofe Sonsbeck durch die Einwohner von Balberg, Kirchspiel Xanten, errichtete und 1478 erweiterte Kapelle zur hl. Katharina erhielt 1203 einen Geistlichen mit fast vollen Pfarrrechten. 1307 ist die Pfarre nachzuweisen.
- Mit der Entwicklung des Dorfes zur Stadt kam es 1431 zum Bau einer Magdalenenkirche im Stadtgebiet, die noch im gleichen Jahre zur alleinigen Pfarrkirche erklärt wurde. 1945 erlitt sie schwere Kriegsschäden. Die Katharinenkapelle ist seit langem Kultstätte des hl. Gerebernus.
- Das 1420 gestiftete Tertiarinnenkloster zum hl. Andreas wurde 1802 aufgehoben.
- Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)
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Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung SONECKJO31EO | |
http://gov.genealogy.net/item/show/SONECKJO31EO
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