Girreningken

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Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Girreningken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Girreningken


Einleitung

Girreningken (vor 1651 Wolfsdaggen, bis ca. 1730 Peter Girnink, 1736 Girrenincken, 1785 Girrehnincken, 1918 Girreninken [1]), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

Name

Der Name weist auf Wald.

  • preußisch-litauisch "girininkas" = Waldbewohner, Waldarbeiter, Förster

Politische Einteilung

1940 ist Girreningken eine Gemeinde und Dorf.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Girreningken gehörte 1912 zum Kirchspiel Paleiten, vor 1901 aber zum Kirchspiel Schakuhnen.

Katholische Kirche

Girreningken gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Schillgallen.


Verschiedenes

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Unerlaubte Ausfuhr

Hier hat es Berta Reese "erwischt". Ihre unerlaubte Ausfuhr von 6 Pfund Butter brachte ihr ein Strafbefehl von einer Woche Gefängnis und 150 Mark Geldstrafe ein. In den Amtsblättern dieser Zeit finden sich einige Verurteilungen, die sich auf "unerlaubte Ausfuhren" beziehen. Diese Menschen haben in der Kriegszeit (I.WK) und danach ihre eigenen Finanzen zu verbessern. Lebensmittel waren in der Zeit knapp und konnten im Ausland höhere Preise erzielen als im Inland. Außerdem waren die Preise im Inland durch Verordnung in ihrer Höhe behördlich festgelegt. Mit diesen Preisen ließ sich nichts verdienen.

Auf der Handskizze des Ortes lässt sich das Haus von Ernst Reese oben links finden.

Standesamt

Girreningken gehörte 1907 zum Standesamt Schakunellen.


Verschiedenes

Karten

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Girreningken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Rechts unten in der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
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Girreningken im Preußischen Urmesstischblatt 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Girreningken u. südl. Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Girreningken aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Bewohner

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GIRKENKO05SE
Name
  • Girreningken Quelle (${p.language})
  • Girininkai (1923) Quelle Seite 1089 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (1945 -)
Karte
   

TK25: 0795

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle

Paleiten (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Girreningken (1888) ( Gemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)