Adlig Gauszen
Hierarchie
Regional > Litauen > Adlig Gauszen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Adlig Gauszen
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Einleitung
Adlig Gauszen, auch Gaussen, Gausen, Gaußen, Gausden oder Gausden Semba, Kreis Memel, Ostpreußen.
- Mit "Adlig" wird ein adliger Gutsbesitzer mit den entsprechenden adligen Vorrechten bezeichnet: hohe und niedere Gerichtsbarkeit, Jagd- und Fischereirecht, Patronat, Brauerei-, Brennerei-, Verlagsgerechtigkeiten, Herrschaftsrecht gegenüber dem Personal. Selbst der König konnte in diese Rechte nicht eingreifen. Ab 1800 wurden die adligen Güter Rittergüter genannt.
Name
Der Name weist auf Wohlhabenheit. Der Alternativname Gausden Semba sagt, dass dieser reiche Mann aus Semba/ Samblandia (Samland) stammt.
- prußisch "gasta, gasto" = Grundstück, Ackerstück, Land, Bereich
- "gastelis, gastlings" = Landbesitzer
- preußisch-litauisch "gausa" = Überfluss, Fülle, Vorrat
- "gaustis" = reicher werden, an Wohlstand zunehmen
Politische Einteilung
1940 ist Gauszen ein Dorf in der Gemeinde Deutsch Krottingen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Adlig Gauszen gehörte 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.
Katholische Kirche
Adlig Gauszen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Adlig Gauszen gehörte 1932 zum Standesamt Krottingen.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | GAUSSEKO05OT | ||||
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| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 0193 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.162/163 Gaussen, Gaußen, Adlig Gaussen, Gausai (- 1939-04-30) ( GutsbezirkGutsbezirk) Quelle Deutsch Crottingen, Kretingalė (1939-05-01 -) ( Gemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 66 Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.162/163 Adlig Krottingen, Adlig Crottingen, Kretingalė, dvaras (1903 - 1907) ( Gutsbezirk) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Staßewski, Kurt von, Stein, Robert Hrsg.: Was waren unsere Vorfahren?, Amts-, Berufs- und Standesbezeichnungen aus Altpreußen, Königsberg 1938, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Hamburg 1991
- ↑ Klussis, Mikkels: Deutsch-Prußisches Grundwörterbuch, Institut Européen des Minorités Ethniques Dispersées mit Unterstützung des deutsch-prußischen Vereins Tolkemita, Vilnius 1999, S. 72
- ↑ Prußischer Wortschatz, Privatsammlung Szillis-Kappelhoff
- ↑ Kurschat, Alexander: Litauisch-Deutsches Wörterbuch, Vandenhoeck & Ruprecht, 1968
