Adlig Gauszen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Adlig Gauszen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Adlig Gauszen




Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Adlig Gauszen in der Memellandkarte

Einleitung

Adlig Gauszen, auch Gaussen, Gausen, Gaußen, Gausden oder Gausden Semba, Kreis Memel, Ostpreußen.

  • Mit "Adlig" wird ein adliger Gutsbesitzer mit den entsprechenden adligen Vorrechten bezeichnet: hohe und niedere Gerichtsbarkeit, Jagd- und Fischereirecht, Patronat, Brauerei-, Brennerei-, Verlagsgerechtigkeiten, Herrschaftsrecht gegenüber dem Personal. Selbst der König konnte in diese Rechte nicht eingreifen. Ab 1800 wurden die adligen Güter Rittergüter genannt.

[1]

Name

Der Name weist auf Wohlhabenheit. Der Alternativname Gausden Semba sagt, dass dieser reiche Mann aus Semba/ Samblandia (Samland) stammt.

  • prußisch "gasta, gasto" = Grundstück, Ackerstück, Land, Bereich
  • "gastelis, gastlings" = Landbesitzer
  • preußisch-litauisch "gausa" = Überfluss, Fülle, Vorrat
  • "gaustis" = reicher werden, an Wohlstand zunehmen

[2] [3] [4]

Politische Einteilung

1940 ist Gauszen ein Dorf in der Gemeinde Deutsch Krottingen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Adlig Gauszen gehörte 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Adlig Gauszen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Adlig Gauszen gehörte 1932 zum Standesamt Krottingen.

Bewohner




Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gauszen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Gaussen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gausen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Adlig Gauszen
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GAUSSEKO05OT
Name
  • Gaussen Quelle Seite 1086 (${p.language}) Quelle (${p.language})
  • Gaußen (1907) Quelle (${p.language})
  • Gausai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
  • Adlig Gaussen (1926) Quelle (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945)
  • Wohnplatz (1945 -)
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0193

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.162/163

Gaussen, Gaußen, Adlig Gaussen, Gausai (- 1939-04-30) ( GutsbezirkGutsbezirk) Quelle

Deutsch Crottingen, Kretingalė (1939-05-01 -) ( Gemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 66

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.162/163

Adlig Krottingen, Adlig Crottingen, Kretingalė, dvaras (1903 - 1907) ( Gutsbezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Staßewski, Kurt von, Stein, Robert Hrsg.: Was waren unsere Vorfahren?, Amts-, Berufs- und Standesbezeichnungen aus Altpreußen, Königsberg 1938, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Hamburg 1991
  2. Klussis, Mikkels: Deutsch-Prußisches Grundwörterbuch, Institut Européen des Minorités Ethniques Dispersées mit Unterstützung des deutsch-prußischen Vereins Tolkemita, Vilnius 1999, S. 72
  3. Prußischer Wortschatz, Privatsammlung Szillis-Kappelhoff
  4. Kurschat, Alexander: Litauisch-Deutsches Wörterbuch, Vandenhoeck & Ruprecht, 1968