FR 39

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Niederrheinisches Füsilier-Regiment Nr. 39

Stiftungstag

  • 26.1.1818

Garnison und Unterstellung 1914

  • Garnison: Düsseldorf

Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:


Formationsgeschichte

  • Laut AKO vom 26.1.1818 Neuordnung, das Regt. wird als 36. Infanterie-Regiment (4. Reserve-Regt.) aus den Garnison-Bataillon Nr.19-34 zusammengestellt.
  • 12.2.1820: Neuordnung, Abgabe des Füsilier-Bataillons an das Regt. Nr.40
  • 1859: Neuordnung, das Landwehr-Stamm-Btl. Neuß Nr.39 tritt als Füs.-Btl. zum Regiment.
  • 1.4.1881: Abgabe 11. Komp. an das Regt. Nr.131
  • 1.4.1887: Bildung eines IV. (Halb-) Bataillons, dazu 2. Kompanie des Regt. Nr.57, 6. Kom. des Regt. Nr.39, 9. Komp. des Regt. Nr.56, 11. Komp. des Regt. Nr.16
  • 1.4.1890: Abgabe des IV. Bataillons an Regt. Nr.140
  • 2.10.1893: Bildung eines IV. (Halb-) Bataillons.
  • 1.4.1897: Abgabe des IV. Bataillons an das Regt. Nr.159

Standorte

  • 1818: Luxemburg
  • 1849: Mainz (daneben 1849/50 Luxemburg, 1860/66 Koblenz)
  • 1866: Düsseldorf

Namensgebung

  • 26.1.1818: 36. Infanterie-Regiment (4. Reserve Regiment)
  • 12.2.1820: 39. Infanterie-Regiment (7. Reserve Regiment)
  • 4.7.1860: Niederrheinisches Füsilier Regiment Nr. 39

Stammnummer 26.1.1816 bis 1820: Nr.36, seit 12.2.1820: Nr.39.

Uniformen

  • Bunter-Rock: rote brandenburger Ärmelaufschläge mit weisser Paspel, blaue Schulterstücke mit roten Ziffern, gelber Linien-Adler.

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1866 gegen Österreich: (Div. Beyer, Main-Armee) Zusammenstoß bei Hünfeld, Gefechte bei Hammelburg, bei Helmstadt, bei Üttingen-Roßbrunn.
  • 1870/71 gegen Frankreich: (14. Inf.-Div., VII. Armeekorps) Schlacht bei Spichern, bei Colombey - Nouilly, bei Gravelotte- St. Privat, Rekognoszierung gegen Mohon, Gefechte am Ognon, Einschliessung von Metz, Belagerung von Diedenhofen, Einschliessung und Belagerung von Montmedy, Belagerung von Mezieres.
  • 1914/18: 14. Reserve-Division und 50. Infanterie-Division (nur an der Westfront).

Regimentschefs, -kommandeure

  • ab, von - bis Regimentschef: Name
  • ab, von - bis Regimentschef: Name
  • ab, von - bis Regimentskommandeur: Name
  • ab, von - bis Regimentskommandeur: Name

Ehrenmal

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Das 39er Denkmal in Golzheim

In Düsseldorf-Golzheim steht am Reeser Platz das Denkmal des FR 39. Auf einer Tafel ist die folgende Erklärung angebracht: "Das 39er Denkmal am Reeser Platz (Architekten Klophaus u. Tachill) Dieses Denkmal für das 39er Füsilierregiment wurde im Juli 1939 kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen eingeweiht. ES zeigt die Verherrlichung des Krieges durch die Nationalsozialisten: bewaffnete Soldaten steigen aus der Gruft und ziehen in Reih und Glied mit ungebrochenem Kampfwillen in den Krieg. In der Heroisierung der Gefolgschaft wird die mit jedem Krieg verbundene Erfahrung des Leids und des Todes unterschlagen. Mit der Inschrift für des deutschen Volkes Ehre und Freiheit und mit den später eingemeisselten Namen eroberter Städte in Ost und West ist es Ausdruck der aggressiven Kriegspolitik der Nationalsozialisten. Nach Ende des nationalsozialistischen Regimes sollte es zunächst wie alle Kriegsdenkmäler abgerissen werden, blieb dann aber mit der Begründung, es sei den gefallenen Soldaten gewidmet, stehen. 1927 hatte bereits der Bildhauer Jupp Rübsam ein Denkmal zur Erinnerung an das Füsilierregiment 39 geschaffen, das auf dem Gedanken der Kameradschaft und gegenseitigen Hilfe aufgebaut und von den Nationalsozialisten 1933 abgerissen wurd. Die erhalten gebliebenen Bruchstücke wurden 1978 an seinem alten Standort neben der heutigen Tonhalle wieder aufgestellt."

Literatur

  • Rudorff, Franz von: Das Füsilier-Regiment General Ludendorff (Niederrheinisches) Nr. 39 im Weltkriege 1914-1918 - Erinnerungsblätter deutscher Regimenter (preußischer Anteil, Band 125) - Oldenburg 1925.
  • Rintelen, W.: "Geschichte des Niederrheinischen Füsilier Regiments Nr. 39 während der ersten fünfundsiebenzig Jahre seines Bestehens 1818 bis 1893." Mittler, Berlin 1893. 536 Seiten.

Weblinks