Georgenburg
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast > Georgenburg
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Insterburg > Georgenburg
Einleitung
Georgenburg, Landkreis Insterburg, Reg.-Bez. Gumbinnen, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- bis 1466 Jurgenborg, bis 1525 Jorgenburgk, russ. Majowka[1]
- bis 1929 Gut Georgenburg[2]
- Russischer Name: Majowka[3]
Allgemeine Informationen
- Kirchspiel und Landesgestüt am Nordufer der Inster, 2,5 km nördl. von Insterburg gelegen, 1939: 605 Einwohner, mit Park, Insthäusern[4]
Politische Einteilung
Georgenburg wurde gegründet 1354.[5]
1785 war Georgenburg Königliches Domänenamt.[6]
Georgenburg gehörte zum Kreis Landkreis Insterburg[7]
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
- Georgenburg war selbst Kirchspiel.
- Zum Kirchspiel Georgenburg gehörten folgende Ortschaften:
- Augustlauken, Bergental (Kr. Insterburg), Blüchersdorf, Blumental (Ostpreußen), Brandenau, Eszergallen, Freiwalde (Kr. Insterburg), Vorwerk Georgenburg, Georgenburg (Ort und Gestüt), Georgenfelde (Kr. Insterburg), Försterei Georgental, Georgental (Ort), Goß Blüchersdorf, Groß Reckeitschen, Guttawutschen, Forstamt Horstenau, Horstenau, Horstenauer Forst, Insterblick,
Kirchenbücher
siehe hier: Ostpreußen/Genealogische Quellen/Kirchbuchbestände Landkreis Insterburg
Geschichte
- 1757 Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
- 1756 Jan. Eine russische Armee unter Graf Fermor besetzt kampflos das ungeschützte Ostpreußen.
- 1762 Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Georgenburg wird wieder preußisch.
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | GEOURGKO04VQ | ||||||||
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| Postleitzahl |
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| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 1396 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Majewskij Dorfsowjet, Маевский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Georgenburg (- 1945) ( GutsbezirkLandgemeindeGemeinde) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Historisches Ortschaftsverzeichnis Band VI. Ostpreußen 1, Karl-A. Wegener (Herausg.), Ostpreußen - Kernland. Verlag des Instituts für Angewandte Geodäsie. Frankfurt am Main 1995
- ↑ E. Weber, Ortsnamenverzeichnis Gebiet Kaliningrad (Nördliches Ostpreußen). Deutsch-Russisch. Russisch-Deutsch. Verlag „Nachtigall“ Kaliningrad/Königsberg 1993
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Gemeindelexikon Königreich Preußen I, Heft I Ostpreußen, Aufgrund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905