Uszkullmen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Version vom 31. Juli 2011, 13:44 Uhr von Broschell (Diskussion • Beiträge) (→‎Karten: Karte mit den markierten Gemeindegrenzen von 1938 eingefügt.)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Uszkullmen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Uszkullmen


Einleitung

Uszkullmen (1540 Hinter Colmen, 1785 Ußkulmen und Uschkulmen oder Wehlaten), bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Der Name ist eine Wegbeschreibung: hinter dem Hügel. Der Alternativname Wehlaten weist darauf, dass es sich um einen Friedhofshügel handelt.

  • prußisch "usz, uz, už" = hinter, jenseits
  • litauisch „kulminai, kulminacinis“ = Höhenpunkt

prußisch "wele" = Seele, Geister der Verstorbenen

  • prußisch "welauks, welawa" = Seelenacker, Totenacker, Friedhof


Politische Einteilung

1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Uszkullmen;
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus der bisherigen Landgemeinde : Uszkullmen[1]

1.10.1939: Uszkullmen kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit [2]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Uszkullmen gehörte 1912 zum Kirchspiel Piktupönen.



Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uschkulmen o. Welaten auf der Schroetterkarte Blatt 13, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben rechts Welaten über Neumeilen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uszkullmen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 48, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uszkullmen im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 48, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uszkullmen im Messtischblatt 0898 Willkischken und 0798 Uszkullmen (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Uszkullmen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung USZMENKO15AE
Name
  • Vėlaičiai Quelle (${p.language})
  • Uszkullmen (1908) Quelle (${p.language})
  • Vielaičai (1923) Quelle Seite 1094 (${p.language})
  • Ußkullmen (1925) Quelle Seite 60-61 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
Karte
   

TK25: 0798

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Uszkullmen, Ußkullmen, Vielaičai (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle

Plaschken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.298/299

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.298/299

Pagėgiai, Pagėgių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  2. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939