Cullmen Szarden

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Version vom 21. August 2011, 12:21 Uhr von Broschell (Diskussion • Beiträge) (→‎Messtischblatt 1913-1939: Karte mit den markierten Gemeindegrenzen von 1938 eingefügt.)
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Hierarchie

Regional > Litauen > Cullmen Szarden

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Cullmen Szarden


Einleitung

Cullmen Szarden, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Andere namen und schreibweisen

Namenserklärung

Der Name weist auf ein eingezäuntes Gebiet auf einer Anhöhe. Der Alternativename Kentern weist auf schwer zu bearbeitendes Areal.

  • litauisch „kulminai, kulminacinis“ = Höhenpunkt
  • prußisch "sardis, zardis" = Zaun
  • "sardi" = Rossgarten, Umzäunung
  • preußisch-litauisch "kenteti" = leiden, körperliche Schmerzen dulden


Politische Einteilung

1.5.1939: Cullmen Szarden kommt zur Gemeinde Cullmen Wiedutaten. [3] . (Die Eingemeindung zu Cullmen-Wiedutaten wurde 1945 wieder aufgehoben.)

1.10.1939: Cullmen Wiedutaten kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit. [4]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Cullmen Szarden gehörte 1912 zum Kirchspiel Piktupönen.


Verschiedenes

Karten

Burg zur Wikingerzeit

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Annähernde Lage der Schalauerburg Sareika - Siehe auch Burgen im Memelland


Schroetterkarten um 1800

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Siehe oben Kentern nördlich von Grabben auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
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Culmen Szarden auf der Schroetterkarte Blatt 12, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz



Urmesstischblätter 1861


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Cullmen Szarden und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Cullmen Szarden im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Culmen Szarden und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 48, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Culmen Szarden im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 48, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Kullmen_Szarden und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 65, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Kullmen Szarden im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 65, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Messtischblatt 1913-1939

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Cullmen-Szarden im Messtischblatt 0797 Nattkischken, 0798 Uszkullmen, 0897 Pogegen und 0898 Willkischken (1913-1941) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Skizzen aus den Gemeindeseelenlisten 50er Jahre

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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Cullmen Wiedutaten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Cullmen Wiedutaten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SZADENKO15AE
Name
  • Kullmen-Szarden (1907) Quelle (${p.language})
  • Kentriai (1923) Quelle Seite 1091 (${p.language})
  • Cullmen-Szarden (1939) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -) Quelle
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • geonames:598240
Karte
   

TK25: 0897

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kullmen-Wiedutaten, Cullmen-Wiedutaten, Vidutaičiai (1939-05-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Piktupönen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.294/295

Kullmen-Szarden, Cullmen-Szarden, Kentriai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei) Quelle S.294/295

Pagėgiai, Pagėgių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Amtsblatt des Memelgebiets vom 29.12.1923, S.1085ff, http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567
  2. Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922
  3. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  4. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939