Dudenrode

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Die ev. Pfarrkirche in Dudenrode, 2006
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Das ehem. Pfarrhaus in Dudenrode, 2006
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Das Gasthaus "Zum Stern" in Dudenrode, 2006
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Hierarchie

> Bad Sooden-Allendorf > Dudenrode



Einleitung

Dudenrode ist ein kleines Dorf im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen. Die Ortschaft liegt in einem malerischen Tal unmittelbar am Nordhang des Hohen Meißners unterhalb von Bransrode. Die Landstraße 3239 von Trubenhausen nach Bad Sooden-Allendorf führt östlich am Dorf vorbei, so daß es in der idyllischen Meißnergemeinde keinen Durchgangsverkehr gibt. Seit 1970 ist Dudenrode ein Ortsteil der Stadt Bad Sooden-Allendorf. Schon früh hat die Gemeinde auf den Fremdenverkehr gesetzt, und sie kann seit Jahren steigende Besucherzahlen verzeichnen, darunter viele Stammgäste. [1]

Allgemeine Informationen

Dudenrode - Stadt Bad Sooden-Allendorf
Koordinaten: 51° 15′ N, 9° 52′
Höhe: 330 m
Fläche: 6,66 km²
Eingemeindung: 1970
Postleitzahl: 37242
Vorwahl: 05604

Politische Einteilung

Dudenrode gehörte bis 1974 zum Kreis Witzenhausen,
seitdem gehört das Dorf zum Werra-Meißner-Kreis (Kreisstadt Eschwege).
Der Landkreis Witzenhausen wurde 1821 durch Kurfürstliches Organisationsedikt aus den
damaligen Ämtern Allendorf, Lichtenau, Ludwigstein, Großalmerode und Witzenhausen gebildet.
Ein Gebietstausch erfolgte 1945 im Rahmen des Wanfrieder Abkommens.
Weitere Korrekturen fanden in den Jahren 1970–1972 statt.

Im Rahmen der Gebietsreform wurden die Landkreise Eschwege und Witzenhausen
1974 zum Werra-Meißner-Kreis zusammengeschlossen.
Bis dahin trug der Kreis Witzenhausen das Kfz-Kennzeichen WIZ, jetzt ESW.

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Geschichte

Der Hohe Meißner

Das von vielen Märchen (Frau Holle) umrankte Vulkanmassiv des Meißners schiebt sich als gewaltiger bewaldeter Basaltbergrücken mit einem oberen Plateau von 2 x 5 km zwischen Wohra (Wehre) und Werra. Der “König der hessischen Berge” gipfelt in zwei breitgezogenen Höhenkuppen. Die höchste Erhebung liegt im Norden bei Bransrode. Auf der Kasseler Kuppe wurde in einer Höhe von 753,6 Metern der Kasseler Stein errichtet. Die Kalbe (weiter südlich, 719 Meter) war lange Zeit vom Braunkohle-Tagebau bedroht.

Unterhalb der Kalbe liegt der idyllische “Frau-Holle-Teich” nicht weit von der ehemaligen Bergbausiedlung Schwalbental entfernt. Der von Steilwänden umrandete Kalbe-See ist der voll Wasser gelaufene Trichter des Tagebaus, dem das Hochmoor “Weiberhemd” größtenteils zum Opfer gefallen ist. Von Schwalbental kann man zu den “Seesteinen” (ein sogen. Blocksteinmeer) wandern. Beim “Viehaus” an der Südwestkante des Bergmassivs befinden sich Sendeanlagen des Hessischen Rundfunks, mit bis zu 220m hohen Funktürmen. Die Ausflugsgaststätte Gröling und das Naturfreundehaus ziehen viele Besucher an. Für die Freunde des Wintersports gibt es einen Ski-Lift und die Lindernborn-Sprungschanze.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die “”Kitzkammer” (Säulenbasalt) bei Hausen, der Wanderweg “Kohlenstraße” von Bransrode zum Viehhaus und das Naturschutzgebiet “Bühlchen” am Nordrand des Berges. Von den Höhen bietet sich eine überwältigende Fernsicht nach Niederhessen und nordöstlich nach dem Eichsfeld. Die herbe Gebirgslandschaft kennzeichnen Brachlandstellen mit Wacholderbüschen, Kiefern und seltener Steppenflora. In den Dörfern herrscht ausschließlich Fachwerkbau vor, meist fränkisch-thüringischer Art.

Der Braunkohlebergbau begann am Hohen Meißner ab 1560, nachdem man in einem Bach Glanzkohlestückchen gefunden hatte, und dauerte bis 1929 ausschließlich untertage an. Die Kohle wurde beispielsweise für den Salzsiedebetrieb in Bad Sooden-Allendorf und das große Kraftwerk in Kassel gefördert. Ab 1952 wurde dort, wo sich jetzt der Kalbe-See befindet, die Kohle auch übertage abgebaut. Zuerst musste der Basaltpanzer entfernt werden, welcher hier etwa 150 Meter dick ist. Aus finanziellen Gründen wurde der Tagebau 1970 eingestellt. Vom Steinbruch des Basaltwerks Georg Köhler in der Gemarkung Weißenbach blieb am Nordabhang des Berges eine hohe Felswand, die aber inzwischen weitgehende von Abraumhalden verdeckt wird.

Verschiedenes

Karten

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Dudenrode auf dem Messtischblatt Bad Sooden-Allendorf ,1919
Datei:Weißenbach Karte2.jpg
Dudenrode auf der Karte des Kreises Witzenhausen, 1972


Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung DUDODE_W3431
Name
  • Dudenrode
Typ
  • Dorf (- 1970)
  • Stadtteil (1970 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • W3431 (- 1993-06-30)
  • 37242 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 4725

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Dudenrode ( Kirchspiel)

Bad Sooden-Allendorf (1971-12-31 -) ( Stadt) Quelle

Witzenhausen (1851 - 1971-12-30) ( KreisLandkreis) Quelle

Witzenhausen (1821 - 1847) ( KreisLandkreis) Quelle

Eschwege (1848 - 1850) ( Bezirk) Quelle

Sooden, Sooden (1807 - 1813) ( Kanton) Quelle

Eschwege (- 1806) ( Amt) Quelle

Eschwege (1814 - 1821) ( Amt) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Dudenrode
         Kirche
object_171279
Bransrode
         Siedlung
BRAODE_W3431 (1814 - 1839)
  1. Text: Bernd Waldmann, Weißenbach