Paleiten

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Kirche Paleiten


Hierarchie

Regional > Litauen > Paleiten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Paleiten


Einleitung

Paleiten auch Gerge Kikill, (1785 auch Palleiten, 1540 Joerge Myst), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

Name

Der Name bezieht sich auf den Leite- Fluss, der bei Antleiten entspringt und kurz vor Ruß von Norden kommend in die Ruß (Fluss) mündet.

  • prußisch "pa, po" = bei, in der Nähe
  • "leit" = gießen, schütten
  • "leitaunikas" und lettisch "leitis" = Litauer (Bewohner nassen Landes)


Politische Einteilung

1940 ist Paleiten Gemeinde mit den Dörfern Krakischken, Kuhlins und Paleiten.

1940 gehörte die Torfmeisterei Paleiten im Forstamt Dingken zum gemeindefreien Gutsbezirk Berstus- und Medszokelmoor.


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Paleiten ist seit 1901 Kirchspiel, vorher gehörten seine Ortschaften zum Kirchspiel Schakuhnen.


Zugehörige Ortschaften

Zum Kirchspiel Paleiten gehörten 1912 folgende Ortschaften:

Abbau Tattamischken, Barsdehnen, Berstusmoor, Girreningken, Krakischken Gut, Medszokelmoor, Paleiten, Schakunellen.


Katholische Kirche

Paleiten gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Schillgallen.


Standesamt

Paleiten gehörte 1907 zum Standesamt Schakunellen.


Geschichte

Das Kirchspiel Paleiten liegt zwischen dem Berstus- und dem Medszokelmoor, dem Rußstrom im Süden und dem Leiteflüsschen im Norden. Die Leite hat dem Dorf Paleiten auch den Namen gegeben. Die ganze Gegend liegt im Überschwemmungsgebiet. In der Schneeschmelze und wenn der Strom Hochwasser führt, gleicht das Land einem großen See, aus dem die auf höheren Plätzen erbauten Häuser herausragen. Nur mit dem Kahn kann dann die Verbindung mit der Außenwelt aufrecht erhalten werden. Setzt dann noch leichter Frost ein, ist der gefürchtete Schacktarp da. Erst gegen Ausgang des letzten (Anm.: 18.) Jahrhunderts gab es eine gewisse Verbesserung, durch den Bau einer festen Straße. Diese zweigte von der Chausee Klugohnen - Sausgallen bei Uszlöknen ab und führte über Kuhlins, Paleiten, nach Schakunellen bis zur Fähre. Nun waren auch bei mäßigem Hochwasser die Dörfer zu erreichen.

Wird fortgesetzt

Quelle: Richard Taudien in Memeler Dampfboot Nr.7 - Juli 1989

Karten

Siehe Palleiten, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Paleiten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

Die Kirchenbücher von Paleiten sind verschollen.


Standesamtsregister

Die Standesamtsregister von Paleiten sind verschollen.


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Teilauswertung zu Paleiten: Memelland, OFB

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung PALTENKO05SF
Name
  • Paleiten Quelle (${p.language})
  • Paleičiai (1923) Quelle Seite 1090 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2617530
  • geonames:596229
Karte
   

TK25: 0795

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Paleiten, Palleiten, Paleičiai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle S. 92/93

Paleiten (1907) ( Kirchspiel) Quelle S. 92/93

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Paleiten
         Kirche
object_169338