Blickershausen

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Hierarchie
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Blickershausen an der Werra

Einleitung

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Ansichtskarte aus Blickershausen

Blickershausen ist ein nordwestlicher Stadtteil von Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis
im Nordostteil von Hessen. In Blickershausen leben etwa 290 Einwohner.
Ein ortsbildprägendes Gebäude ist die evangelische Kirche

Allgemeine Informationen

Geographische Lage

Blickershausen befindet sich an der Nordabdachung des Kaufunger Waldes bzw. an der Nordgrenze vom Naturpark Meißner-Kaufunger Wald. Nordwestlich des Dorfs erstreckt sich der Naturpark Münden. Es liegt knapp 500 m südlich der Grenze zum nördlich gelegenen Niedersachsen und rund 9,5 km (Entfernungen jeweils Luftlinie) westlich des Dreiländerecks HessenNiedersachsenThüringen.
Gelegen an der Einmündung des von Südwesten kommenden Rautenbachs in die Werra breitet sich Blickershausen bei etwa 130 bis 160 m ü. NN aus. Es liegt 6,3 km nordwestlich der Kernstadt Witzenhausens und etwa 2 km (je Luftlinie) südöstlich von Hedemünden.

Verkehrsanbindung

Zu erreichen ist Blickershausen über die Anschluss-Stelle Hedemünden an der A 7 bzw. über die von dort erreichbare B 80, die Hann. Münden im West-Nordwesten mit Heiligenstadt im Osten verbindet und von der bei Gertenbach die Landesstraße 3238 nach Blickershausen führt.
In Gertenbach besteht Anschluss an die Eisenbahnstrecke KasselGöttingen. Durch Blickershausen verläuft der Fahrradweg von Hann. Münden nach Eschwege, der Teil des Werratalradwegs ist.

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

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Die ev. Kirche in Blickershausen

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche von Blickershausen ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude.
Der gotische Westturm ist durch zweiteilige Schallöffnungen mit kleeblattförmigen Bogen gegliedert.
Das Schiff, ein schlichter Saalbau mit einfacher Ausstattung, wurde 1779 neu errichtet.

  • 1456
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    Patrozinium: wahrscheinlich Nikolaus, Kirchhof angelegt, gotischer Turm.
  • 1538
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    Pfarrer Kurt Geilfuß aus Ermschwerd versieht Blickershausen.
  • 1585
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    Blickershausen Filiale von Laubach und Ziegenberg.
  • 1585
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    und heute: Patron von Buttlar.
  • 1611
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    Zugehörigkeit zu Laubach und Ziegenberg aufgehoben.
  • 1626
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    Kirche abgebrannt.
  • 1747
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    und jetzt Filiale von Ermschwerd.
  • 1779
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    Neubau des Kirchenschiffes.

Katholische Kirche

Blickershausen gehört zur katholischen Kirchengemeinde „Zum Göttlichen Erlöser“ in Witzenhausen in der Walburger Straße. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Blickershausen vorwiegend evangelisch geprägt.
Mit den Flüchtlingen kamen auch einige Katholiken ins Dorf.

Geschichte

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Historische Namensformen

  • de Blikershusen (1292) [1]
  • de Blikirshusen (1331)
  • von Bligkershusen (1371)
  • zu Blykershusen (1414)
  • benedder Blickerßhusen (1456)
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  • das dorff Blickershusen (1456)
  • in Blichkershusßen (1489)
  • Blickershaußen (1681)
  • Blüchershausen (1747)
  • Blückershausen (1747)

Grundherrschaft und Grundbesitzer

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Am Werraufer in Blickershausen
  • 1329 Die von Rusteberg durch Fulda mit dem halben Dorf Blickershausen belehnt
  • 1344 und 1345: Das Wilhelmitenkloster Witzenhausen verpflichtet sich, dem Landgraf den halben Zehnten zu Blickershausen zu lösen zu geben, den es von den von Höxter gekauft hatte.
  • 1350 Die auf Ziegenberg sitzenden von Berlepsch kaufen von den von Hanstein das halbe Dorf Blickershausen, das von Fulda zu Lehen ging.
  • 1353 Landgraf Heinrich verpfändet an Wilheminerkloster Witzenhausen den Zehnten zu Blickershausen.
  • 1373 Landgraf Heinrich verpfändet den Zehnten an Günther von Berlepsch,
    der 1387 dem Landgraf die Einlösung des halben Zehnten zugesteht.

Weitere Verpfändungen und Verkäufe durch Hessen zu Blickershausen:

  • 1374 an von Kindehausen, 1409 an Kloster Kaufungen, 1414 an Wickershausen, 1458 an Gensing
  • 1470 Landgraf Ludwig belehnt die von Berlepsch mit allen Gefällen und Gerechtigkeiten zu Blickershausen

Folgend Belehnungen bis 1828

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Bewohner

Einwohnerstatistik:
  • 1466
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    16 Hausgesessene
  • 1575/85
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    22 Mannschaften
  • 1681
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    30 Mannschaften
  • 1747
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    42 Mannschaften mit 43 Feuerstellen
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  • 1834
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    350 Einwohner
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  • 1852
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    346 Einwohner
  • 1875
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    255 Einwohner
  • 1905
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    247 Einwohner
  • 1925
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    208 (davon 199 evangelisch)
  • 1950
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    355 Einwohner
  • 1961
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    280 (davon 216 evangelisch, 57 römisch-katholisch)
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  • 1970
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    288 Einwohner

Literatur

  • Magnus Backes, Kunstreiseführer Hessen, Gondrom, Zürich 1962, ISBN 3-8112-0588-9
  • Waldemar Küther, Historisches Ortslexikon des Landes Hessen, Kreis Witzenhausen, ELWERTsche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1973, ISBN 3 770804961
  • Matthias Roeper, Witzenhausen in vergangenen Zeiten, hrsg vom Werratalverein Witzenhausen, 1994
  • Heinrich Hassenpflug und Ulf Böttcher, Witzenhausen, Stadt-Bild-Verlag Leipzig 1997, ISBN 3-913554-40-6

Weblinks

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„Blickershausen, Gemeinde Witzenhausen“, in: Historisches Ortslexikon

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(Stand: 26.4.2011)

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung BLISEN_W3431
Name
  • Blickershausen
Typ
Postleitzahl
  • W3431 (- 1993-06-30)
Webseite
Karte
   

TK25: 4624

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Witzenhausen (1974-01-01 -) ( Stadt) Quelle

Witzenhausen (1822-01-01 - 1849-01-31) ( KreisLandkreis) Quelle S. 222 [72] Quelle

Witzenhausen (1813-10-01 - 1821-12-31) ( Amt) Quelle

Witzenhausen, Witzenhausen (1807-08-18 - 1813-09-30) ( Kanton) Quelle Quelle

Witzenhausen (1851-07-07 - 1973-12-31) ( KreisLandkreis) Quelle S. 222 [72] Quelle

Eschwege (1849-02-01 - 1851-07-06) ( Bezirk) Quelle Quelle Quelle Quelle

Gericht Buttlar (- 1807-08-17) ( Gerichtsbezirk) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Schloss Berlepsch
         Schloss
SCHSCHJO41VJ (1807-08-18 - 1813-09-30)
Berlepsch
         Hof
BERSCH_W3431 (1807-08-18 - 1813-09-30)
Hübenthal
         Höfe
HUBHAL_W3431 (1807-08-18 - 1813-09-30)

Quellen, Einzelnachweise

  1. (StA Hannover Kloster Hilwartshausen Nr. 67a)