Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen)

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Grünheide ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Grünheide.


Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen)



Einleitung

Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen), Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name ist eine Anpassung an das Deutsche und leitet sich von zemaitisch "Grynaite" ab.

zemaitisch "gryna, gryninas" = der kahle Erdboden, kahl, rein, dürftig, armselig, unfruchtbar


Allgemeine Information

  • Mehrere kleine Gehöfte, 33 km südöstlich von Memel, gegründet 1722[4]


Politische Einteilung

Landgemeinde (Grünheide) 1874, 1888 und 1907.
1940 ist Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen) ein Dorf in der Gemeinde Kebbeln (Ksp.Prökuls/Saugen).

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen) gehörte 1912 zum Kirchspiel Saugen, vor 1844 allerdings zum Kirchspiel Prökuls. Im Gemeindelexicon 1888 war die Zugehörigkeit von Grünheide als Prökuls angegeben.

Katholische Kirche

Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen) gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen) gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Sakuten (Kr.Memel).

Bewohner


Verschiedenes

Karten

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Grünheyde auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe rechts Grünheyde auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Grünheide im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Grünheide und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen) in den Meßtischblättern 0494 Wilkieten, 0495 Grünheide, 0594 Kukoreiten und 0595 Berzischken(1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze von Grünheide (Ksp.Prökuls/Saugen), etc. aus der Gemeindeseelenliste von Kebbeln (Ksp.Prökuls/Saugen) aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GRUIDEKO05SM
Name
  • Grünheide Quelle (${p.language})
  • Grynaičiai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2614625
  • geonames:599115
Karte
   

TK25: 0495

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kebbeln, Kebeliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Saugen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155

Grünheide, Grynaičiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Taufbuch Prökuls
  2. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)