Jüdische Familien im Südwesten
Jüdische Familien (im Südwesten)
Eine genealogische Wissensdatenbank für jüdische Familienforschung mit Schwerpunkt im Südwesten Deutschlands, aber auch Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich, den USA und Israel u.a.
www.juedische-familien.de Eine genealogische Wissensdatenbank für jüdische Familien mit Wurzeln im Südwesten Deutschlands als Projekt des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb
Vorstellung unter (www.gedenkstaettenberbund-gna.org)
Kontakt an info(at)juedische-familien.de
Beteiligte Gedenkstätten mit Ansprechpartner:
Horb (incl. Dettensee, Mühlen, Mühringen, Nordstetten, Rexingen) Andrea Dettling (www.ehemalige-synagoge-rexingen.de)
Haigerloch: Helmut Opferkuch (www.synagoge-haigerloch.de)
Rottenburg-Baisingen: (www.synagoge-baisingen.de/de/)
Hechingen: ( www.synagogehechingen.jimdo.com)
Tübingen (Wankheim): (www.geschichtswerkstatt-tuebingen.de)
Rottweil: Barbara Haller (ehemalige-synagoge-rottweil.de)
Braunsbach: Elisabeth Quirbach (www.rabbinatsmuseum-braunsbach.de)
Breisach: Dr. Christiane Walesch-Schneller (blaueshausbreisach.de)
Sulzburg: (juden-in-sulzburg.de)
Freudental: Michael Volz (pkc-freudental.de)
Bad Buchau: Charlotte Mayenberger (judeninbuchau.de)
Gailingen: (www.jm-gailingen.de)
Affaltrach: Heinz Deininger (www.synagoge-affaltrach.de)
Laufersweiler im Hunsrück: Christof Pies (www.synagoge-laufersweiler.de)
Auf der ganzen Welt verstreut leben heute noch Nachkommen von jüdischen Familien, deren Wurzeln sich zu Orten in Baden-Württemberg zurückverfolgen lassen. Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb möchte mithelfen, die familiären Wurzeln zu ergründen und Verbindungen zu anderen Familien herzustellen. Denn keine Zukunft ohne Herkunft!
Neben der Erhaltung der Gedenkstätten, wie z. B. der ehemaligen Synagogen und jüdischen Friedhöfe, haben sich die Mitgliedsinitiativen die Aufgabe gestellt, die jüdische Geschichte der früheren Rabbinate zu dokumentieren, die Verbindung zu ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern und deren Nachkommen zu pflegen und den Dialog zwischen den Religionen und Kulturen zu unterstützen.
Mit dieser genealogischen Wissensdatenbank wird eine Basis für Familien-, Heimat- und Geschichtsforschung geschaffen. Sie dient ferner zur Sammlung von Dokumenten, Fotos und Quellen, mit deren Hilfe die Lebensgeschichte der jüdischen Familien dokumentiert und weitergegeben werden kann.
Besonderen Wert legen die Gedenkstätten darauf, durch die Organisation von Begegnungen zwischen Menschen aus Israel, Amerika und Deutschland neue Brücken und Freundschaften aufzubauen. So kann Besuchern aus der ganzen Welt mit Archivunterlagen oder Ahnenlisten geholfen werden, sich ein Bild über das Leben ihrer Vorfahren in Deutschland zu machen. Anhand eines Stammbaums mit Grabnummern können sie zudem leicht die Gräber ihrer Vorfahren finden und besuchen.
Zwischenzeitlich haben weitere Forscher aus USA, Israel und Deutschland ihre Daten an diese Datenbank gespendet, so dass Stand Juli 2025 über 191.000 Personendaten verteilt auf 11 Stammbäumen in der Datenabfrage durchsucht werden können.