Kiupel (Familienname)
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Herkunft und Bedeutung
Ostpreußen, Memelland
Der Name weist auf vernachlässigten Ackerbau, vermutlich wegen Trunksucht.
- litauisch "kiupelis" im Sinne von "kauptukas" (Hacke, Gartenhacke) und "apsileidelis" (der Liederliche, Verwahrloste)
- preußisch-litauisch „kiuopti“ = begierig essen oder trinken
vgl. dazu
- prußisch „kiosi, kjasi“ = Becher, hölzerne Trinkschale
Varianten des Namens
- Jacup Kiup (1540), Memel-Tilsit
- Kiupelleit, Kiupis, Kiupelis, Kiuppis, Kiupelat
- Kiosza, Kioszat, Kioszis, Kioszies, Kioze, Kios
- Kiosche, Kioschis, Kioschus, Kioße, Kioßis usw
Geographische Verteilung
| Relativ | Absolut |
|---|---|
Relative Verteilung des Namens Kiupel (1996)Direkt zur Karte Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Kiupel" bezogen auf je 1 Million Einträge. |
Absolute Verteilung des Namens Kiupel (1890)Direkt zur Karte Absolute Verteilung des Namens "Kiupel" um 1890 im damaligen Deutschen Reich Sie können die Karte innerhalb des Fensters zoomen und verschieben. |
Bekannte Namensträger
Sonstige Personen
Geographische Bezeichnungen
Ortsnamen:
- Kiupeln (1736), Amt Baubeln Kreis Tilsit
Literaturhinweise
- Volltextsuche nach Kiupel in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Daten aus FOKO
<foko-name>Kiupel</foko-name>
Daten aus der Totenzettelsammlung
In unserer Totenzetteldatenbank findet man u. U. auch Einträge zum Familiennamen Kiupel.
Daten aus GedBas
Metasuche