Sausmikat (Familienname)
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Herkunft und Bedeutung
Ostpreußen
Hinweis auf einen Wohnplatz auf trockenem oder erhöht liegendem Boden.
- prußisch "sausmigatas" = Trockenschläfer, d.h. er wohnt auf trockenem Grund, nicht auf Morast
- "sausis" = Trockenheit
- "sausan, sausai, sausas" = trocken
- "sausint" = trocknen
- "sausilas" = der Getreidetrockner
- "migt" = schlafen
- "migūteitis" = der Schläfer
- "migas" = der Langschläfer
Varianten des Namens
- Sauska, Sausel, Sauser, Sausner
- Sauskojus, Sauspeter, Sauspreugschas
Geographische Verteilung
| Relativ | Absolut |
|---|---|
Relative Verteilung des Namens Sausmikat (1996)Direkt zur Karte Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Sausmikat" bezogen auf je 1 Million Einträge. |
Absolute Verteilung des Namens Sausmikat (1890)Direkt zur Karte Absolute Verteilung des Namens "Sausmikat" um 1890 im damaligen Deutschen Reich Sie können die Karte innerhalb des Fensters zoomen und verschieben. |
Bekannte Namensträger
Sonstige Personen
Geographische Bezeichnungen
Ortsnamen:
- Sauskeppen (1736), Sausen (1938), Amt Moulienen Kreis Insterburg-Ragnit
- Sauskojen (1736), Amt Gerskullen Kreis Ragnit
- Sauslesowen (1736), Seefelden (1938), Holzflößamt Nassawen Kreis Goldap
- Sausmarken, (1736), 1894 zu Schlaunen, Amt Winge Kreis Tilsit
- Sausmartienen (1736), 1928 zu Karlshof, Amt Gerskullen Kreis Ragnit
- Sausseningken (1736), Amt Kuckerneese Kreis Elchniederung-Heydekrug
Literaturhinweise
- Volltextsuche nach Sausmikat in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Daten aus FOKO
<foko-name>Sausmikat</foko-name>
Daten aus der Totenzettelsammlung
In unserer Totenzetteldatenbank findet man u. U. auch Einträge zum Familiennamen Sausmikat.
Daten aus GedBas
Metasuche