Schafhof (Berkatal)

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Schafhof ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Schafhof.
. B e r k a t a l.. .. Frankershausen.. ..Frankenhain.. ..Hitzerode.. ..Gemeinde Meißner.. ..Burg Ludwigstein.. ..Burg Hanstein.. ..Hoher Meißner..
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Hierarchie
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Gut Schafhof bei Frankershausen

Einleitung

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Gutshaus Schafhof an der Albunger Straße bei Frankershausen

Das ehemalige Gut Schafhof liegt östlich von Frankershausen am Fuße des Langer Berges.
Die Albunger Straße (Landstraße 3242) zum Höllental führt am ehemaligen Gutshaus vorbei.
Hinter dem Gutshaus befindet sich heute ein Schweinemastbetrieb. Die Schafhofmühle an der Berka steht verlassen da, sieht aber noch recht idyllisch aus. Der Steinbruch hinter der Mühle ist geschlossen, die Zufahrt zur Berkabrücke versperrt. Auf der anderen Seite der Albunger Straße steht der landwirtschaftliche Betrieb von Bauer Dix, der sich auch um das Mühlengebäude kümmert.
An der Einfahrt zum Mastbetrieb steht ein schönes Fachwerkhaus.

  • Das nahegelegene Hotel „Frau Holle" am Eingang zum Höllental ist geschlossen. (Stand Juli 2013)

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Geschichte

Gut Schafhof bei Frankershausen war im 12. Jahrhundert ein Vorwerk des Klosters Germerode.
Die Steine zu späteren Erweiterungsbauten des Gutes sollen größtenteils von der Ruine Bilstein stammen.
Im Staatsarchiv Marburg findet sich leider nichts über dieses Gut. In alten Beschreibungen der
Landschaften Kurhessens steht lediglich „Schafhof bei Wolfterode".
Amtsrichter Dr. jur. Richard Weigel erwarb das Gut im Jahre 1890 von der Familie Wilhelm Roselieb.
1937 verkaufte der Sohn aus familiären Gründen das gesamte Anwesen an die „Hessische Heimat".
Zum Gut gehörte auch die „Schafhof-Mühle", die von einer Familie Kühnemuth käuflich erworben wurde.

  • Schafhof ist 1,5 km südöstlich der Ortsmitte von Frankershausen an der Berka, an der Stelle
    der Wüstung Welferode gelegen.
  • Im Steinbruch Schafhof wurde Naturschiefer gebrochen.
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Wirtschaftsgebäude des Gutes Schafhof
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Gesamtansicht des Gutes Schafhof aus dem Jahre 1904
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Heuernteeinsatz am Schafhof um 1929.
Es sind zu erkennen (von Links): Frau Jung sen., Frau Jung jun., Frau Femmeden, F. Barthelmay,
Liese Berg, M. Schill, M. Heckmann, Hilde Felmeden, Katharina Lange, Theodor Becker, H. Schäfer und Herr Schmidt. Rechts im Vordergrund der Gutsverwalter Dix-Alwin.
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Fachwerkhaus an der Einfahrt zum Mastbetrieb in Schafhof
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Die Schafhofmühle vor dem Steinbruch bei Frankershausen

Forsthaus Schmelzhütte

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Das ehemalige Forsthaus Schmelzhütte bei Frankershausen

Die „Schmelzhütte" wurde 1749 zwischen dem Iberg (von Eiben) und dem Lämmerkopf im Tal der Berka errichtet. Das Fachwerkhaus steht an der Stelle einer alten Schmelzhütte des Kupferschieferbergbaus,
der wahrscheinlich schon seit grauer Vorzeit hier betrieben wurde. Rechts daneben befinden sich die Wirtschaftsgebäude. Es sind dies ein Pferdestall und ein direkt an der Straße stehendes Back- und Waschhaus mit Abstellkammer für Gartengeräte. Im Jahre 1890 wurde die Kupfergewinnung im Berkatal eingestellt. Dicke Schlackenschichten liegen unter dem Wiesenboden um die Schmelzhütte herum. Man weiß auch noch, wo einst der Schmelzofen stand. Weiter westlich befand sich früher die große Schafweide des Schafhofs.

Seit 1880 ist die Schmelzhütte ein Forstamt. Folgende Förster waren auf dem Forsthaus Schmelzhütte im Dienst:

  • 1880-1901
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    Förster Oeste
  • 1901-1929
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    Hegemeister Georg Strott
  • 1929-1961
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    Oberförster August Möller
  • 1961-1978
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    Oberförster Reinhold Schimmel
  • Seit 1978
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    Oberförster Peter Ratzewill
  • Heute befinden sich die sorgfältig renovierten Gebäude in Privatbesitz.

Gasthaus „Frau Holle“

Landschsftsbild und Karte

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Blick von der Kalbe auf dieDörfer des östlichen Meißner-Vorlandes
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Übersichtskarte der Gemeinde Meißner, Werra-Meißner-Kreis, Hessen

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Verschiedenes

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Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHHOFJO41XF
Name
  • Schafhof
Typ
  • Hof (1800 -)
Postleitzahl
  • W3441 (- 1993-06-30)
  • 37297 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 4725

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Abterode, Abterode (1807 - 1813) ( Kanton) Quelle

Bilstein (1814 - 1821) ( Amt) Quelle

Frankershausen (1971-12-31 -) ( DorfOrtsteil)

Abterode (1821 - 1971-12-30) ( DorfOrtsteil)

Eschwege (1800 - 1806) ( Amt) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen, Einzelnachweise