Stiftung Stoye/Band 48/222

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Stiftung Stoye/Band 48
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Gaudlitz

Nicol Gaudlitz Vollmacht an Johann Steller bezüglich Rechtsvertretung Stadtgerichte Leisnig Band 10, Seite 143a, Nr. [1683] 12.06.1683. Nicol Gaudlitz wird seiner Tochter Reginen zum kriegerischen Vormund in Genero cum admoitione solita confirmiret. Vorm sitzenden Rath zu Leißnigk. Vor mich meine Erben und Erbnehmern alß auch in natürlicher und bestetigter kriegerischer Vormundschafft meiner Tochter Reginen, dero Erben und Erbnehmern, gebe ich Herrn Johann Stellern J.U.D. volle Macht und Gewalt, daß er in Sachen unser(er), contra Elisabeth Wohlfahrtin, die bereits vorhandene Judicata allendhalben zur Expecution bringe, zur Güte und Recht, unsere bey gedachter Fr. Wohlfahrtin habende Erbschaftssache63 continuiren und zu Ende führen, provocieren, ferner rechtlich verfahren, contumaciren zum Urtheil beschließen, wiedrige suspendiren, sollicitiren, justificiren, der Theilung beywohnen, theilen, iydlicher (jedlicher) Specification urgiren disputiren, die Güther in Anschlag bringen und sowohl vorm Rathe, alß auch im Ambte Leißnigk, alles und jenige was zur Erlangung unseres seligen Weibes und Mutters Erbes nöthig, wir in Persohn thuen können, verrichten, besonders ..otam haereditatis allenthalben in Empfang nehmen und der Theilung von Anfang biß zum Ende beywohnen soll. Sub olansulis rati grati, substituendi, revocandi aliis... proficuis. Sigl. Leißnigk am 12. Junij 1683. Gez. Nicol Gaudlitz. o Wohlfahrt; Regina, * 23.09.1639, † 01.09.1682, o 25.09.1659 Leisnig mit Nicol Gaudlitz, † 18.08.1691.

Gaudlitz in den Landsteuer-Registern der Stadt Leisnig Siehe auch Band 39, Seite 134 und 148 der Schriftenreihe der Stiftung Stoye. 1584 Gaudlitz; Nicol (2. Viertel) 43 1/2 ßo, nämlich: 30 ßo sein Haus, 2 ßo ein Garten, 10 1/2 ßo für 4 Scheffel Feld, 1 ßo Vieh. Gaudlitz; Paul der Ältere (2. Viertel) 233 ßo, nämlich: 60 ßo Haus, 32 ßo 2 Scheunen, Acker und Garten, 1 ßo 20 gr Graserei im Colditzer Graben, 4 ßo ein Gärtlein, 9 ßo Radewiese, 1 1/2 ßo Tragnitzer Graserei, 116 ßo für 33 Scheffel Feld, 2 ßo 40 gr der Hopfenberg, 6 1/2 ßo für Vieh.

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Seite 152a

Seite 152

Siehe hierzu Christoph Wohlfahrts Inventar und Teilung vom 28.06.1683 in Stadtgerichte Leisnig, Band 10, Seite 84, Nr. [1683]. Diese wird weiter unten behandelt.

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