Weidenbach (Mackenrode)

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Weidenbach ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Weidenbach.
..Bad Sooden-Allendorf.. ..Asbach-Sickenberg.. ..Hennigerode.. ..Mackenrode.. ..Eichstruth.. ..Wüstheuterode.. . .Uder. . ..Hoher Meißner..
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Hierarchie


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Die Dorfstraße von Weidenbach

Einleitung

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Weidenbach ist ein Ortsteil von Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) in Thüringen. Zum weilerartige Dorf gehörte schon vor dem Krieg die Gemeinde Hennigerode. Bis 1945 waren Weidenbach und Hennigerode hessische Dörfer im Kreis Witzenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Weidenbach mit Henningerode durch das Wanfrieder Abkommen der sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen und die Dörfer wurden damit Teil der DDR. 1974 wurde Weidenbach nach Mackenrode eingemeindet. Am 1. Februar 1992 wurde Weidenbach der Verwaltungsgemeinschaft Uder zugeordnet.

Weidenbach liegt 7 km nordöstlich von Bad Sooden-Allendorf auf einer Höhe von etwa 330 m. Es handelt sich um ein Straßendorf auf der alten Verbindung Hohengandern - Mühlhausen, am Nordfuß des Dieberges zwischen zwei kleinen Tälern in einem langgestreckten Quellkessel. Südlich von Weidenbach liegt nicht weit entfernt die Burgruine Altenstein.

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Historische Namensformen

  • in Weydelbeche
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    (1284)
  • Weydenebeche
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    (1329
  • zcu Weytenebeche
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    (1347)
  • Wendebach
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    (1438)
  • Wydebach
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    (1486)
  • Weydebech
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    (1515)
  • Weydenbach
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    (1530)
  • Weidennbach
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    (1567)
  • Weidebach
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    (1575/85)
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Einwohner

  • 1575/85
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    24 Hausges.
  • 1643
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    25 Hausges.
  • 1670
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    25 Herdstätten, (1 wüst)
  • 1742
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    91 Einwohner
  • 1847
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    17 Häuser
  • 1872
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    127 Einwohner (mit Hennigerode)
  • 1895
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    105 Einwohner (mit Hennigerode)
  • 1925
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    50 Einwohner (alle ev.)
  • 2012
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    Mackenrode 301 Einwohner
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Blick auf Weidenbach

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Eine alte Kapelle stand zu Weidenbach an einem noch heute „Kirchenfeld“ und „bei der Kirche“
genannten Platz im Norden des Ortes. Nach deren Verfall wurde der Gottesdienst in die vor
dem Ort in Richtung Hennigerode gelegene und der Maria geweihte Wallfahrtskapelle verlegt.

  • Vor der Reformation soll die Kirche zu Weidenbach die Mutterkirche und die zu Asbach die
    Filiale gewesen sein.
  • 1713 wurde der Platz zur Erbauung einer Kirche geschenkt.
  • 1883 die alte, außerhalb des Ortes gelegene Kirche wird abgerissen.
  • 1575/85 und jetzt: Weidenbach ist Filiale von Asbach.
  • 1747 und jetzt: nach Weidenbach eingepfarrt ist Hennigerode.

Die heutige Weidenbacher Kirche wurde 1883 aus Sandsteinquadern erbaut.
Der Kirchenvorplatz wurde 2000 saniert. Heute ist das Dorf der evangelischen Pfarrstelle
in Großtöpfer zugeordnet.

Katholische Kirche

Weidenbach und Hennigerode gehören zur katholischen Kirchengemeinde Mackenrode.

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Ev. Kirche St. Martin in Weidenbach

Geschichte

Verwaltung

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Besitzverhältnisse

  • 1284 Landgraf Heinrich bestätigt dem Deutschen
    Orden zu Nägelstedt und Mühlhausenden
    käuflichen Erwerb von Güternu.a. zu Weidenbach
    von Ritter Ditmar von Vierbach.
  • 1329 Landgraf Heinrich verpfändet dem Ritter
    Berthold Eselskopf das Dorf Weidenbach.
  • 1438 und 1471 Die von Bischoffshausen durch
    Hessen mit der Wüstung Weidenbach belehnt.
  • 1575/85 Die Wüstung Weidenbach ist hessisches
    Lehen der von Bischoffshausen.
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Blick zur ev. Kirche von Weidenbach

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Literatur

  • Magnus Backes, Kunstreiseführer Hessen, Gondrom, Zürich 1962, ISBN 3-8112-0588-9
  • Manfred Lückert, Nachbarn, Neues und Historisches über Landschaft und Leben der Bürger
    zwischen Rustenfeld und Asbach, Bad Sooden-Allendorf 1990
  • Erich Hildebrand, Land an Werra und Meißner, hrsg. von der Historischen Gesellschaft des
    Werralandes, Verlag Wilhelm Bing, Korbach, ISBN 9 87077 0449
  • Waldemar Küther, Historisches Ortslexikon des Landes Hessen, Kreis Witzenhausen,
    ELWERTsche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1973, ISBN 3 770804961

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

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Blick vom Friedhof zur ev. Kirche von Weidenbach

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Weidenbach (Mackenrode)

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WEIACH_O5631
Name
  • Weidenbach
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • O5631 (1965 - 1974-03-14)
Karte
   

TK25: 4726

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Worbis (1946-09-30 - 1952-07-24) ( LandkreisKreis) Quelle § 3 Quelle Seite 402 Quelle

Heiligenstadt (1952-07-25 - 1974-03-14) ( Kreis) Quelle Seite 402

Eichsfeld (1945-09-17 - 1946-09-29) ( Landkreis) Quelle § 1 Quelle § 3

Witzenhausen (- 1945-09-16) ( KreisLandkreis) Quelle Quelle Wanfried-Abkommen Quelle

Allendorf, Allendorf (1807 - 1813) ( Kanton)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen, Einzelnachweise


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Zur Verwaltungsgemeinschaft Uder gehören die Dörfer:
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In Klammern die Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2006.

Asbach-Sickenberg (120), Birkenfelde (593), Dietzenrode-Vatterode (141), Eichstruth (87),
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Lenterode (313), Lutter (733), Mackenrode (395), Röhrig (265), Schönhagen (143),
Steinheuterode (285),Thalwenden (367), Uder (2.537), Wüstheuterode (656)