Bischofsburg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Von 1818 bis 1945 ==
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== Verwaltung ==
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Bischofsburg war der Sitz zweier Standesämter. Zum einem das Standesamt Bischofsburg Stadt, das für die Bürger der Stadtgemeinde zuständig war und<br> zum anderen das Standesamt Bischofsburg Landbezirk, welches für die Gemeinden im nähren Umfeld der Stadt Bischofsburg zuständig war.
Bischofsburg war der Sitz zweier Standesämter. Zum einem das Standesamt Bischofsburg Stadt, das für die Bürger der Stadtgemeinde zuständig war und<br> zum anderen das Standesamt Bischofsburg Landbezirk, welches für die Gemeinden im nähren Umfeld der Stadt Bischofsburg zuständig war.
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Version vom 7. Juli 2014, 20:46 Uhr



Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Rößel > Bischofsburg

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Einleitung

Allgemeine Information

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Wappen Bischofsburg

Bischofsburg ist eine Stadtgemeinde im Landkreis Rößel.
Sie an der Bahnlinie Rothfließ - Sensburg.
Die Stadt war Sitz des Landrates des Kreises Rößel.
Wegen der unfruchtbaren, sandigen Umgebung blieb sie klein und wenig anziehend.
Seit 1945 gehört die Stadt zu Polen und heißt auf polnisch Biskupiec.
Zur Stadtgemeinde Bischofsburg gehören folgende Ortsteile, Dörfer, Wohnplätze und Forsthäuser:

Adamshof | Erdmannsdorf | | Forsthaus Labuch | Forsthaus Lindenhorst | Groß Parlöse | Johannisberg | Kahlberg | Krammen (Kramarka) |
Lindenhorst (Lipowo) | Neu Chatell | Oberförsterei Bischofsburg

Politische Einteilung

Ab 1945

Von 1818 bis 1945

Verwaltung

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Bischofsburg war der Sitz zweier Standesämter. Zum einem das Standesamt Bischofsburg Stadt, das für die Bürger der Stadtgemeinde zuständig war und
zum anderen das Standesamt Bischofsburg Landbezirk, welches für die Gemeinden im nähren Umfeld der Stadt Bischofsburg zuständig war.

Standesamt Bischofsburg

  • Bischofsburg gehörte zum Standesamt Bischofsburg.
  • Das Standesamt Bischofsburg wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945.
  • Zum Standesamt Bischofsburg gehörten folgende Orte : Bischofsburg, und .... [1]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Bischofsburg

Einwohnerzahlen

1820 [2] 1875 [3] 1880 [3] 1885 [4] 1890[3] 1905 [1] 1910 [5] 1933 [3] 1939 [3]
Gesamt 2.018 3.730 4.071 4.153 4.249 5.246 5.428 6.571 8.468
ka
ev 957
jd 116
ob
Polen 1300


Standesamt Bischofsburg Land

Zum Standesamt Bischofsburg gehörten folgende Orte : Bredinken, und ....

Amtsgericht Bischofsburg

Mit der Verordnung vom 27.1.1877 ( RGBl.41 ) wurden die alte Rechtsordnung außer Kraft gesetzt. Die Zuständigkeit der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und Amtsgerichte wurde mit der Verordnungen vom 24.04.1878 festgelegt. Darauf hin wurde 1879 das Amtsgericht Bischofsburg gegründet.
Das Amtsgericht war für foldgende Sachen zuständig:

  1. Rechtsstreitigkeiten (einschließlich Eigentums -, Pacht- , und Arbeits-Streitigkeiten)
  2. Strafsachen ,einschließlich Straftaten, die mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Monaten bestraft wurden oder einer mit einer Geldstrafe bis zu 600 Mark, Diebstahl, wo der Wert der gestohlen Ware nicht höher als 520 Mark sein durfte, Unterschlagung und Betrug wo der Wert nicht höher als 520 Mark sein durfte.
  3. nicht strittige Zivilsachen wie, Grundbücher , die Registrierung von Verbänden, Unternehmen , Verbände, Erbfällen , Beglaubigung von Dokumenten und Abschreibungen.

Streitigkeiten, die diesen Rahmen überschritten, wurden an das Landgericht in Bartenstein verwiesen. Das Amtsgericht arbeitete bis 1945.
Die Akten wie Gerichtsakten, Grundbücher ,Erbfälle, Testamente, Beglaubigung von Dokumenten und Abschriften vom Amtsgericht Bischofsburg sind noch teilweise erhalten. Sie befinden sich im Staatsarchiv Allenstein (Archiwum Państwowe w Olsztynie).
Siehe Link des Staatsarchiv: [1]

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelisches Kirchspiel Bischofsburg

Schulorte
Friedhöfe
Kirche
  • 1846 wird die Kirche des Ermlandes eingeweiht. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit Apsis.
    In Bischofsburg entstand die erste evangelische Kirche des Ermlandes.

Katholisches Kirchspiel Bischofsburg

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Die kath. Kirche St.Johannes in Bischofsburg
(2012)
Kirche
  • Eine Kirche wird in Bischofsburg zum erstenmal 1505 erwähnt. [7]
  • Bei dem Stadtbrand 1521 ist die Kirche wahrscheinlich abgebrannt.
  • 1580 wird die neue Kirche von Bischof Cromer geweiht.
  • 1700 wird die Kirche be einem Brand schwer beschädigt und repariert.
  • 1766 brannte die Kirche erneut ab und wurde erneut aufgebaut. [7]

Katholischer Friedhof

  • Hier sind Bilder vom katholischen Friedhof [2]

Geschichte

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Prußische Stammesgebiete

Selbständiges Ermland bis 1466

  • 1389 Erwähnung einer Burg, die wie das hier vorher bestehende Wacht- und Wildhaus, die alte Handelsstraße Königsberg — Warschau gegen die Einfälle der Litauer schützen sollte.
  • 1395 Handfeste durch den ermländischen Bischof Heinrich III. Sorbom.
  • Im Ständekrieg (1454—1466) wurden Schloss und Stadt vollständig zerstört, nur die Stadt wurde wieder aufgebaut.

Ermland unter polnischer Herrschaft 1466-1772

  • 1709-1711 Pest: über 1000 Bürger werden dahingerafft.
  • 1709.26. Okt.-Febr. 1710. Pest in Bischofsburg. In das Bischofsburger Sterbegister werden 63 Personen eingetragen.
  • 1710.10. Juli-Anf. Okt. 1710. Pest in Bischofsburg In das Bischofsburger Sterberegister werden 96 Personen eingetragen.
  • 1757 Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
  • 1758 Jan. Eine russische Armee unter Graf Fermor besetzt kampflos das ungeschützte Ostpreußen.
  • 1762 Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Bischofsburg wird wieder preußisch.

Ermland unter preußischer Herrschaft ab 1772

  • Ab 1862 war die Stadt Kreissitz des Kreises Rößel.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

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nach dem Ort: Bischofsburg

Karten

Heimat- und Volkskunde

  • Hier sind einige schöne und melancholische Bilder aus Bischofsburg[3]
  • Einige interessante Bilder aus Bischofsburg [4]
  • Die Webseite von Bischofsburg [5]

Auswanderungen

  • Personen aus Bischofsburg, die auf der Bremer Passagierlisten stehen[6]

LDS/FHC

  • Hier findet man weitere Dokumentation zu Bischofsstein [7]

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

  • Liste der Landwirte von Bischofsburg aus dem Adressbuch landwirtschaftlicher Güter - Ostpreußen 1930 [8] (26.10.2013)

Weitere Webseiten

  • Chronik der Stadt Bischofsburg und Wissenswertes über Stadt und Bewohner. Webseite von Heinrich Ehlert [9](26.10.2013)

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung BISURGKO03LU
Name
  • Biskupiec Quelle (${p.language})
  • Bischofsburg Quelle (${p.language})
Typ
  • Stadt (Siedlung)
Postleitzahl
  • PL-11-300 (2004)
externe Kennung
  • nima:-493925
  • SIMC:0964590
Karte
   

TK25: 2191

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bischofsburg (St. Johannes d. Täufer), Bischofsburg, Biskupiec Reszelski (Parafia św. Jana Chrzciciela) (1907) ( Pfarrei) Quelle S.270/271

Bischofsburg (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.270/271

Biskupiec (1999 -) ( Stadt- und Landgemeinde PL) Quelle

Biskupiec ( Stadt- und Landgemeinde PL)

Bischofsburg (1887) ( Stadt)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
St. Johannes d. Täufer, Św. Jana Chrzciciela
         Kirche
object_291699


Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen)
  2. Topographische Übersicht des Verwaltungs-Bezirks der Königlichen Preussischen Regierung,1820, S.181
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 http://www.verwaltungsgeschichte.de/roessel.html Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „VWG“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  4. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen (1888,Ostpreußen,S.134-136)
  5. Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
  6. 6,0 6,1 Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.122-123
  7. 7,0 7,1 http://www.bischofsburg.de/



Städte und Gemeinden im Landkreis Rößel (Regierungsbezirk Allenstein) (Stand 1.1.1945)

Städte:
Bischofsburg | Bischofstein | Rößel | Seeburg
Gemeinden:
Adlig Wolken (Adlig Wolka) | Atkamp | Bansen | Begnitten | Bergenthal | Bischdorf | Bredinken | Bukowagurra (Buchenberg) | Bürgerdorf | Damerau | Elsau | Fleming | Frankenau | Freudenberg |
Fürstenau | Gerthen | Glockstein | Groß Bößau | Groß Köllen | Groß Mönsdorf | Groß Wolka (Großwolken) | Heinrichsdorf | Kabienen | Kekitten | Klackendorf | Klawsdorf | Klein Bößau |
Kleisack | Komienen | Krausen | Krausenstein | Krokau | Krämersdorf | Labuch | Landau | Lautern | Legienen | Lekitten | Linglack | Lokau | Loßainen | Modlainen | Molditten | Nassen | Neudims |
Ottern | Paudling | Pissau (Waldensee) | Plausen | Plößen | Polkeim | Porwangen | Prossitten | Raschung | Ridbach | Robawen (Robaben) | Rochlack | Rosenschön | Rothfließ | Samlack |
Santoppen | Sauerbaum | Scharnigk | Schellen | Schönborn | Schöndorf (Zabrodzin) | Schöneberg | Soweiden | Stanislewo (Sternsee) | Striewo (Stockhausen) | Sturmhübel | Teistimmen |
Tollnigk | Tornienen | Voigtsdorf | Walkeim | Wangst | Wengoyen | Willims | Wonneberg | Zehnhuben


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Allenstein (Provinz Ostpreußen)

Stadtkreis: Allenstein

Landkreise: Allenstein | Johannisburg | Lötzen | Lyck | Neidenburg | Ortelsburg | Osterode | Rößel | Sensburg