Hennigerode: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Bot: Magische ISBN-Links ersetzen)
K (Bot: Überschriften an Vorlage:Ort anpassen, Forscherkontakte- und Zufallsfunde-Links, Link auf Ortsindex-Kategorie entfernen)
 
Zeile 136: Zeile 136:


== Adressbücher ==
== Adressbücher ==
*[[:Kategorie:Ortsindex der Online-Adressbücher|Ortsindex der Online-Adressbücher]]
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
<!-- === Historische Quellen === -->
<!-- === Historische Quellen === -->
Zeile 175: Zeile 174:
{{Einleitung Zufallsfunde}}
{{Einleitung Zufallsfunde}}
-->
-->
<!-- * [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]] -->
<!--  
 
{{Zufallsfunde-Link}} -->
{{FOKO|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}}
{{FOKO|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}}


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis==
<gov>{{#var:GOV-ID}}</gov>
<gov>{{#var:GOV-ID}}</gov>



Aktuelle Version vom 23. Juni 2024, 11:07 Uhr

..Bad Sooden-Allendorf.. ..Asbach-Sickenberg.. ..Weidenbach.. ..Mackenrode.. ..Eichstruth.. ..Wüstheuterode.. . .Uder. . ..Hoher Meißner..
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden


Hierarchie


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Blick von der Birke nach Hennigerode

Einleitung

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Altes Ortsschild von Hennigerode

Henningerode ist ein Ortsteil von Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) in Thüringen. Das weilerartige Dorf gehörte
vor dem Krieg zur Gemeinde Weidenbach. Bis 1945 waren Hennigerode und Weidenbach hessische Dörfer im
Kreis Witzenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Henningerode durch das Wanfrieder Abkommen der
sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen und wurde damit Teil der DDR. 1974 wurde Henningerode nach
Mackenrode eingemeindet. Am 1. Februar 1992 wurde Hennigerode der Verwaltungsgemeinschaft Uder
zugeordnet. Der Ort besteht heute aus acht Häusern. Hennigerode liegt 1 km nördlich von Weidenbach am
Zusammenfluss des Sählen- und des Weidenbachs.

Historische Namensformen

  • Honeckerrode (1284)
  • Henckenraede (1474)
  • Henneckerodt (1575/85)
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
  • von Hennekenrode (1588)
  • Henneckeroda, Heynichenroht (1643)
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
  • Hennecheroda (1681)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Bewohner

Einwohnerzahlen

  • 1575/85
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    7 Hausges.
  • 1670
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    7 Herdstellen, davon 1 wüst.
  • 1742
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    24 Einwohner
  • 1846
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    43 Einwohner
  • 1895
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    zus. mit Weidenbach 105 Einwohner
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
  • 1925
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    57 Einwohner (13 ev, 54 rk)

Zugehörigkeit

  • 1569
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Amt Allendorf
  • 1643
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Amt Altenstein
  • 1747
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Amt Altenstein
  • 1807
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Kanton, Königreich Westphalen
  • 1814
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Amt Allendorf
  • 1821
    Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
    Kreis Witzenhausen

Besitzverhältnisse

  • 1284 Landgraf Heinrich bestätigt dem Deutschen Orden zu Nägelstädt und Mühlhausen den Erwerb
    von Gütern zu Hennigerode vom Ritter von Vierbach.
  • 1569 Hof des Landgrafen.
  • 1608 Landgraf Otto, postulierter Administrator des Stifts Hersfeld, verschreibt dem hersfeldischen
    Hofmeister Christoph von Scholley Einkünfte zu Hennigerode.
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Blick über Hennigerode nach Mackenrode

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Seit 1737 gehört Hennigerode zur evangelischen
Kirchengemeinde Weidenbach.

  • 1575/85 Hennigerode ist Filiale von Asbach.

Katholischer Friedhof

Seit 1912 besitzen die Katholiken Hennigerodes einen
eigenen Friedhof, auf dem seit 1973 keine Bestattungen
mehr vorgenommen werden. Vermutlich dürfte es sich
um den kleinsten Friedhof des Eichsfeldes handeln.

Das Foto zeigt die Gräbersegnung und Einweihung
des restaurierten Kruzifixes auf dem katholischen
Friedhof in Hennigerode durch Pfarrer Winfried Hesse,
im Jahr 2006.
(Foto: Andreas Bode).

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Der kath. Friedhof in Hennigerode

Ansichten von Hennigerode

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Blick auf die Häuser von Hennigerode
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Der kath. Friedhof in Hennigerode [1]

Eichsfeld

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Landschaft bei Hennigerode [2]

Die beiden Dörfer Hennigerode und Weidenbach gehören nicht zur historischen Region Eichsfeld. Ab 1945 waren die Menschen von den hessischen Nachbardörfern abgeschnitten. Bisher waren sie nach Bad Sooden-Allendorf ausgerichtet. Nun waren die Leute Eichsfelder geworden und mußten sich nach Worbis bzw. Heiligenstadt orientieren. Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Fürstbistums Mainz, auf das noch das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Dadurch blieb es nach der Reformation fast ausschließlich katholisch und fand im gemeinsamen Glauben und Brauchtum die Grundlage seiner Identität.

Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Obereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung. Auch heute noch liegt die Zahl der regelmäßigen Kirchgänger über dem Bundesdurchschnitt. Als Schutzpatron des Eichsfeldes gilt der Heilige Martin.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Literatur

  • Magnus Backes, Kunstreiseführer Hessen, Gondrom, Zürich 1962, ISBN 3-8112-0588-9
  • Manfred Lückert, Nachbarn, Neues und Historisches über Landschaft und Leben der Bürger zwischen Rustenfeld und Asbach, Bad Sooden-Allendorf 1990
  • Erich Hildebrand, Land an Werra und Meißner, hrsg. von der Historischen Gesellschaft des Werralandes, Verlag Wilhelm Bing, Korbach, ISBN 9 87077 0449
  • Waldemar Küther, Historisches Ortslexikon des Landes Hessen, Kreis Witzenhausen, ELWERTsche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1973, ISBN 3 770804961

Adressbücher

Bibliografie

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Hennigerode

Weblinks

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HENODE_O5631
Name
  • Hennigerode
Typ
  • Dorf (- 1974-03-14)
  • Ortsteil (1974-03-15 -)
Postleitzahl
  • O5631 (- 1993-06-30)
  • 37318 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 4626

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Uder (2024-01-01 -) ( Landgemeinde) Quelle § 1 Abs. 2

Witzenhausen (1851-07-07 - 1945-09-16) ( KreisLandkreis) Quelle Quelle Wanfried-Abkommen

Gericht Altenstein (1813-10-01 - 1821-12-31) ( Gerichtsbezirk)

Mackenrode (1974-03-15 - 2023-12-31) ( Gemeinde) Quelle Seite 402 u. 404

Allendorf, Allendorf (1807-08-18 - 1813-09-30) ( Kanton) Quelle

Heiligenstadt (1952-07-25 - 1974-03-14) ( Kreis) Quelle Seite 402

Gericht Altenstein (- 1807-08-17) ( Gerichtsbezirk) Quelle

Worbis (1946-09-30 - 1952-07-24) ( LandkreisKreis) Quelle Seite 401 Quelle § 3 Quelle

Eichsfeld (1945-09-17 - 1946-09-29) ( Landkreis) Quelle Wanfried-Abkommen Quelle § 3

Eschwege (1849-02-01 - 1851-07-06) ( Bezirk) Quelle Quelle Quelle

Witzenhausen (1822-01-01 - 1849-01-31) ( KreisLandkreis) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen, Einzelnachweise

  1. Im Hintergrund sieht man die Häuser von Mackenrode
  2. Das Tal der Walse zwischen Birke und Frauenberg, nordöstlich von Hennigerode.




Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Zur Verwaltungsgemeinschaft Uder gehören die Dörfer:
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden

In Klammern die Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2006.

Asbach-Sickenberg (120), Birkenfelde (593), Dietzenrode-Vatterode (141), Eichstruth (87),
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden

Lenterode (313), Lutter (733), Mackenrode (395), Röhrig (265), Schönhagen (143),
Steinheuterode (285),Thalwenden (367), Uder (2.537), Wüstheuterode (656)