Worplack

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Rößel

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Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Rößel > Klawsdorf > Worplack

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Einleitung

Allgemeine Information

Worplack war ein Gut in der Gemeinde Klawsdorf. [1]
Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen, der polnische Name ist Worpławki.

Politische Einteilung

ab 1945

Von 1818 bis 1945

  • Das Gut Worplack gehörte seit 1874 zum Amtsbezirk Klawsdorf.

Verwaltung

Standesamt Klawsdorf

  • Worplack gehörte zum Standesamt Klawsdorf.
  • Das Standesamt Klawsdorf wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1889.
  • Zum Standesamt Klawsdorf gehörten folgende Orte : Klawsdorf, und .... [2]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Klawsdorf

Einwohnerzahlen

1820 [3] 1885 [2] 1900 [4] 1905 [5] 1933 [6] 1939 [6]
88 126 124 130 - -


Justizverwaltung

Patrimonial Gericht Windtkeim (1781-1838)

  • 26.9.1838, Königsberg: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg, 1838, No.44, Verordnung No.199
Die Verwaltung des Patrimonialgerichts Worplack betreffend
Die Verwaltung des Patrimonialgerichts Worplack ist dem Königl. Land- und Stadtgerichte zu Rössel vom 1sten Mai d.J. ab
mittelst Rescripts des Herrn Justiz-Ministers Mühler Excellenz vom 8ten September d. J. übertragen worden. [7]

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

  • Worplack war durch das Einpfarrungs-Dekret vom 21.6.1821 im Kirchspiel Rössel eingepfarrt.
  • 21.6.1821, Königsberg: Amtsblatt der Königlichen Preußischen Regierung zu Königsberg, 1821, No.30, Verordnung No.221
Einpfarrungs-Dekret. I.Abth.
Da nach den gesetzlichen Vorschriften des Allgemeinen Landrechts Theil 2. Iin II. §293 alle Einwohner des Staats eine Kirche ihrer Religonspartei
wählen müssen, zu welcher sie eigentlich gehören, und die evangelischen Einsassen der Stadt Rößel, so wie die in den unten benannten dieser
Stadt nahe liegender Ortschaften, sich von nun an zur evangelischen Kirche halten wollen; so wird von der unterzeichneten Regierung auf den
Grund der von dem Königl. Ministerium unterm 16ten Juni 1817 erlassenen, genehmigden Verfügung hiermit festgesetzt:
§.1. Zur evangelischen Parochial Kirche zu Rößel werden eingepfarrt:
a) die evangelischen Einwohner der Stadt Rößel und zu dieser gehörigen Besitzungen; und zwar: außer den Vorstädten, das Kämmereidorf Atkamp
und die Wohnungen im Stadtwalde.
b) die aus derm Bezirke der Stadt Rößel, nämlich; die adlichen Güter Bischdorf, Legienen, Dürwangen, Loßainen, Katmedien, Worplack;
ferner die Köngl. Dörfer Cabienen, Clawsdorf, Ramaten, der Lindsche Krug, Mauersdorf, Klein Münsdorf, Rabowen, Reinsdorfhoff, Samlack,
Soweiden, Tollnick, Niedermühle und Plössen.
$.2. Der evangelische Prediger in Rößel tritt zu Ihnen das Verhältnis eines Pfarrers, er hat ein ausschließliches Recht zu Taufen, Trauungen
und Begräbnisse und er bezieht Stollgebühren nach hier unten stehender Stoll-Tare.
Dagegen wird der Pfarrer verpflichtet, auch die Pflichten eines Geistlichen gegen dies Neu-Eingepfarrten zu übernehmen.
(Dies ist ist nur ein Ausschnitt des Erlass, der ganze Erlass kann im MDZ online gelesen werden, siehe Fußnoten)[8]

Evangelisches Kirchspiel Rößel

Schulorte
Friedhöfe
  • Das Kirchspiel hatte um 1890 Friedhöfe in : Rößel [9]

Katholische Kirchen

Katholisches Kirchspiel Rößel

Geschichte

  • 1785: Worplack war ein adeliges Gut und Bauerndorf mit 12 Feuerstellen. Es gehörte zum Domainen-Amtsbezirk Rössel, für welches der Landräthliche Kreis Heilsberg zuständig war. Worplack war in Rössel eingepfarrt. [10]
  • 1820: Worplack war ein königliches Dorf mit 44 Feuerstellen und 274 Seelen. Es gehörte zum königlichen Amt in Rössel.[3]
  • 9.Juli.1874: Der Gutsbezirk Worplack wurde in den Amtsbezirk Clawsdorf im Landkreis Rößel eingegliedert. [11]
  • 4.3.1909: Eingliederung der Landgemeinde Babziens aus dem Amtsbezirk Tolksdorf, Kreis Rastenburg, in den Gutsbezirk Worplack. [11]
  • 30.9.1928: Eingliederung des Gutsbezirks Worplack in die Gemeinde Klawsdorf. [11]
  • 1.April.1935: Umbenennung der Landgemeinde Klawsdorf in Gemeinde. [11]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

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nach dem Ort: Worplack

Karten

  • Meßtischblatt 1993 Heiligelinde Jahrgang 1944 [1]

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Hier findet man eine Liste der Landwirte von Worplack aus dem Jahr 1930 [2]

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WORACKKO04OB
Name
  • Worpławki Quelle (${p.language})
  • Worplack Quelle (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
  • 80 (2007)
Postleitzahl
  • PL-11-440 (2004)
w-Nummer
  • 50338
externe Kennung
  • geonames:754759
  • SIMC:0487284
Karte
   

TK25: 1993

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Worplack (- 1928-09-29) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle

Klawsdorf (1928-09-30 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Rössel, Rößel, Reszel (1999 -) ( Stadt)

Rössel (St. Peter u. Paul), Rössel, Reszel (Św. Apostołów Piotra i Pawła) (1907) ( Pfarrei) Quelle S.274/275

Rössel (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.274/275

Reszel ( Stadt- und Landgemeinde PL)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Fußnoten

  1. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.132-134
  2. 2,0 2,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888, S.134-136
  3. 3,0 3,1 Topographische Übersicht des Verwaltungs-Bezirks der Königlichen Preussischen Regierung,1820, S.163
  4. http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/roessel.htm
  5. 5,0 5,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen)
  6. 6,0 6,1 http://www.verwaltungsgeschichte.de/roessel.html
  7. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg, 1838, No.44, Verordnung Nr.127, S.202 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  8. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg,1821,No.30,Verordnung Nr.221, S.267 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  9. 9,0 9,1 Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.130-131
  10. Goldbeck, Johann Friedrich, Vollständige Topographie vom Ost-Cammer-Departement,1785,S.213
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 http://www.territorial.de/ostp/roessel/klawsdor.htm


Städte und Gemeinden im Landkreis Rößel (Regierungsbezirk Allenstein) (Stand 1.1.1945)

Städte:
Bischofsburg | Bischofstein | Rößel | Seeburg
Gemeinden:
Adlig Wolken (Adlig Wolka) | Atkamp | Bansen | Begnitten | Bergenthal | Bischdorf | Bredinken | Bukowagurra (Buchenberg) | Bürgerdorf | Damerau | Elsau | Fleming | Frankenau | Freudenberg |
Fürstenau | Gerthen | Glockstein | Groß Bößau | Groß Köllen | Groß Mönsdorf | Groß Wolka (Großwolken) | Heinrichsdorf | Kabienen | Kekitten | Klackendorf | Klawsdorf | Klein Bößau |
Kleisack | Komienen | Krausen | Krausenstein | Krokau | Krämersdorf | Labuch | Landau | Lautern | Legienen | Lekitten | Linglack | Lokau | Loßainen | Modlainen | Molditten | Nassen | Neudims |
Ottern | Paudling | Pissau (Waldensee) | Plausen | Plößen | Polkeim | Porwangen | Prossitten | Raschung | Ridbach | Robawen (Robaben) | Rochlack | Rosenschön | Rothfließ | Samlack |
Santoppen | Sauerbaum | Scharnigk | Schellen | Schönborn | Schöndorf (Zabrodzin) | Schöneberg | Soweiden | Stanislewo (Sternsee) | Striewo (Stockhausen) | Sturmhübel | Teistimmen |
Tollnigk | Tornienen | Voigtsdorf | Walkeim | Wangst | Wengoyen | Willims | Wonneberg | Zehnhuben


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Allenstein (Provinz Ostpreußen)

Stadtkreis: Allenstein

Landkreise: Allenstein | Johannisburg | Lötzen | Lyck | Neidenburg | Ortelsburg | Osterode | Rößel | Sensburg