Muntowenwerder

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Info

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Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Hierarchie

Regional > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Sensburg > Muntau > Neu Muntau Muntau/KDR 100-136

Einleitung

Allgemeine Information

Neu Muntau war ein Wohnplatz in der Gemeinde Muntau im Landkreis Sensburg. [1]
Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen und heißt heute .[2]

Name

  • Neu Muntau hatte in seiner Geschichte verschiedene Namen: Alt Muntowen [3]

Politische Einteilung

ab 1945

Von 1818 bis 1945

Landkreis AllensteinLandkreis RößelLandkreis SensburgLandkreis OrtelsburgLandkreis Lötzen
Regierungsbezirk Allenstein mit Kreisen um 1922
  • Die Einteilung der neuen Kreise im Regierungsbezirk Gumbinnen wurde durch die Verordnung vom 3.Juli 1818 im Amtsblatt des Regierungsbezirk Gumbinnen bekannt gemacht. Daraufhin wurde am 1.September 1818 der Kreis Sensburg gegründet. Zum Kreis Sensburg gehörten die Kirchspiele Sensburg, Sorquitten, Ribben, Aweyden, Nicolayken, Schimonken, Eichmedien, Sehesten mit Bosem und Alt Uka.
  • Der Kreis Sensburg gehörte ab 1818 bis 30.10.1905 zum Regierungsbezirk Gumbinnen, ab 1.11.1905 bis 1945 zum neugebildeten Regierungsbezirk Allenstein. [6]
  • 24.6.1871, Gumbinnen: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1871, No.27, Verordnung No.539
Kommunalisierung mehrerer Grundstücke
Auf den Grund des §.1 Absatz 2 des Gesetzes, betreffend die Landgemeinde-Verfassung vom 14. April 1856 ist von Seiner Exzellenz, dem Herrn Oberpräsident der Provinz Preußen genehmigt worden, das nachstehende im Kreise Sensburg belegene Grundstücke:
a) das Etablissement Muntowenwerder mit einem Flächeninhalt von 178,01 Morgen mit der Dorfgemeinde Neu Muntowen;
b) das Mühlen-Etablissement Mühlenthal mit einem Flächeninhalt von 98,57 Morgen mit der Dorfgemeinde Pfaffendorf;
c) das Krugetablissement Deblitzthal mit einem Flächeninhalt von 109,94 Morgen mit der Dorfgemeinde Polommen;
d) das Etablissement Kleinbrück mit einem Flächeninhalt von 89,31 Morgen mit der Dorfgemeinde Kleinort;
e) das Waldgut Stobbenforst mit einem Flächeninhalt von 372,71 Morgen nach Abtrennung von dem Polizei-Bezirke der Königl. Domainen-Polizei-Verwaltung Sensburg mit dem adl. Guts- und Polizei-Bezirk Seehesten vereinigt werden. [7]
  • Mit der Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872
    am 1.1.1874, wurde am 30.4.1874 der Amtsbezirk Nr.8 Muntowen im Landkreis Sensburg gegründet. Zum Amtsbezirk Muntowen gehörte die Landgemeinde Neu Muntowen. [8] [9]

Durch das preußische Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9. März 1874, wurden auf Grund des Paragraphen 55 zum 1. Oktober 1874 in Ostpreußen in den Amtsbezirken die Standesämter gegründet. Deren Aufgabe es war die Standesamtsbücher zu führen. Bis dahin wurden von den Kirchspielen Duplikate der Kirchenbücher angelegt und den staatlichen Behörden (Gerichten) übergeben. Da es aus Kostengründen nur in den Städten hauptamtliche Standesbeamte gab, war diese Arbeit in den Gemeinden ehrenamtlich. Oft war der Lehrer oder ein Rentner der Standesbeamte, sie erhielten nur einen Ehrensold. So das sich mehrere Amtsbezirke zusammen geschlossen hatten und ein gemeinsames Standesamt gegründet haben. Im Laufe der Zeit wurden Standesämter aufgelöst oder neu gegründet. [10] [11]
Der Amtsbezirk Muntowen hatte ein eignes Standesamt. Die Landgemeinde Neu Muntowen gehörte zum Standesamt Muntowen. [12] [13] [1]

  • Um 1928 wurde aus den Landgemeinden Alt Muntowen und Neu Muntowen die neue Landgemeinde Muntowen gebildet. [13] [1]
  • Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.1.1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Muntowen in Gemeinde umbenannt. [8]
  • Am 16.7.1938 wurde die Gemeinde Muntowen in Muntau umbenannt. [3]
  • Am 15.11.1938 wurde der Amtsbezirk Muntowen in Muntau umbenannt. [8]
  • Der Amtsbezirk Muntau bestand bis 1945. [8]

Verwaltung

Standesamt Muntowen (Muntau)

  • Neu Muntau gehörte zum Standesamt Muntowen (Muntau).
  • Das Standesamt Muntowen (Muntau) wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945.
  • Zum Standesamt Muntowen (Muntau) gehörten folgende Orte : Muntowen, und .... [14] [1]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Muntowen
  • Der erste Standesbeamte war der Amtsvorsteher und Gutsbesitzer Lieutenant a.D. Neubacher in Muntowen. [14]

Einwohnerzahlen

1867 [9] 1885 [12] 1905 [13] 1910 [15] 1933 [16] 1939 [16]
149 170 211 169

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Geschichte

Prußische Stammesgebiete

Ordensstaat bis 1525

Herzogtum Preußen (1525 -1701)

Königreich Preußen (1701 - 1918)

  • 1785: Muntowen war ein melirt Dorf mit 22 Feuerstellen. Es gehörte zum Domänen-Amt Sehesten im landräthlichen Kreis Sehesten. Eingepfarrt war Muntowen im Kirchspiel Sensburg. Der Patron und Gerichtsobere war der König. [17]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

  • Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Gumbinnen, - Gumbinnen., 10.1821 - 88.1898, 90.1900 -107. 1917
teilweise online in der Bayerischen Staatsbibliothek [1],
Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 13501-x

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Neu Muntau

Karten

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.138-142
  2. http://www.stat.gov.pl/broker/access/performSearch.jspa?searchString=Muntowo&level=miejsc&wojewodztwo=&powiat=&gmina=&miejscowosc=&advanced=false
  3. 3,0 3,1 Ortsnamenänderungen in Ostpreußen. Eine Sammlung nach dem Gebietsstand vom 31.12.1937. Zusammengestellt von Helmut Zipplies, S.41, VfFOW Hamburg 1983
  4. 4,0 4,1 http://bip.warmia.mazury.pl/mragowo_gmina_wiejska/101/616/Uchwala_nr_XXX_249_2005_Rady_Gminy_Mragowo_z_dnia_22_lipca_2005__w_sprawie__podzialu_gminy_Mragowo_na_solectwa/
  5. http://bazy.hoga.pl/kody.asp
  6. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.349-351
  7. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1871, Nr.27, Verordnung Nr.539, S.209 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 http://www.territorial.de/ostp/sensburg/muntau.htm
  9. 9,0 9,1 Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. I Provinz Preußen [1871], S.320
  10. Westfälische Geschichte online
  11. Amtsblatt 1874 , Reg.-Bezirk Gumbinnen, S.551 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  12. 12,0 12,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888, S.366-377
  13. 13,0 13,1 13,2 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.274-285
  14. 14,0 14,1 Amtsblatt 1874 , Reg.-Bezirk Gumbinnen, S.486 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  15. Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
  16. 16,0 16,1 Digitalisat von www.verwaltungsgeschichte.de von Micheal Rademacher
  17. Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck, S.102 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums


Städte und Gemeinden im Landkreis Sensburg (Regierungsbezirk Allenstein) (Stand 1.1.1945)

Städte: Nikolaiken | Sensburg

Gemeinden:

Allmoyen | Altensiedel (Siemanowen) | Alt Gehland | Althöfen (Alt Bagnowen) | Altkelbunken (Alt Kelbonken) | Aweyden | Babenten (Babienten) | Balz (Sawadden) | Borkenau (Neu Bagnowen) | Brödienen |
Bruchwalde (Klein Bagnowen) | Buchenhagen | Bussen (Bosemb) | Bubrowko | Charlotten | Cruttinnen | Cruttinnerofen | Dietrichswalde | Dommelhof (Diebowen) |
Eckertsdorf | Eichelswalde | Eichhöhe (Kotzargen) | Eichmedien | Eisenack (Zatzkowen) | Erlenau (Olschewen) | Fasten (Fasczen) | Fedorwalde-Peterhain | Gansen (Gonswen) | Ganthen |
Giesenau (Giesewen) | Glashütte | Glognau | Gollingen | Grabenhof (Grabowen) | Groß Stamm | Groß Steinfelde | Grünbruch (Lubjewen) | Grunau | Gurkeln | Guttenwalde |
Hammerbruch (Alt Rudowken) | Heinrichsdorf (Janowen) | Hermannsruh (Glodowen) | Hirschen (Sgonn) | Choszewen A (Hohensee) | Hoverbeck (Baranowen) | Immenhagen (Mniodunsken) |
Isnothen | Jägerswalde | Jakobsdorf | Julienhöfen (Wosnitzen) | Kaddig (Krawno) | Karwen | Kersten (Kerstinowen) | Kleinort | Klein Stamm | Koslau | Kranzhausen (Sysdroywolla) | Krummendorf |
Langanken | Langenbrück | Langendorf | Lasken | Lindendorf | Lissuhnen | Lockwinnen (Wiersbau) | Lucknainen | Macharren | Maradtken | Mertinsdorf | Moythienen | Muntau (Muntowen) |
Neberg | Neu Gehland | Neukelbunken (Neu Kelbonken) | Nickelshorst (Galkowen-Nikolaihorst) | Niedersee (Rudczanny) | Peitschendorf | Pfaffendorf | Polommen | Prausken (Borowen) |
Preußenort | Preußenthal | Proberg | Prußhöfen (Burschewen) | Pustnick | Rechenberg (Kossewen) | Rehfelde | Reuschendorf | Ribben | Rosoggen | Rotenfelde (Czerwanken) | Rudwangen |
Salpia | Salpkeim | Schaden | Schlößchen | Schmidtsdorf (Schimonken) | Schniedau (Schnidowen) | Schnittken | Schönfeld (Schönfeld-Schwignainen) | Seehesten | Selbongen |
Siebenhöfen (Zudnochen) | Sixdroi (Sysdroyofen) | Sonntag | Sorquitten | Spirding | Stangenwalde (Polschendorf) | Steinhof | Surmau (Surmowen) | Talhausen (Scziersbowen) | Talten |
Tiefendorf (Bagnowenwolka) | Ukta | Wachau (Budzisken) | Wahrendorf (Prawdowen) | Warpuhnen | Weißenburg (Ostpr.) | Wigrinnen | Zollernhöhe

Gutsbezirke:

Johannisburger Heide | Spirding See


Orte im Amtsbezirk Muntowen (Muntau), Landkreis Sensburg (Stand 1931)

Orte:
Alt Muntowen (Alt Muntau) | Czerwanken (Rotenfelde) | Friedrichsthal | Grünweise | Kossewen (Rechenberg) | Kutzen | Muntowen (Muntau) | Muntowenwerder | Muntowenwolla |
Neu Muntowen (Neu Muntau) | Ober Kossewen (Oberrechenberg) | Pelkshof | Petersberg | Sawadden (Balz) | Schniodowen (Schniedau)


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Allenstein (Provinz Ostpreußen)

Stadtkreis: Allenstein

Landkreise: Allenstein | Johannisburg | Lötzen | Lyck | Neidenburg | Ortelsburg | Osterode | Rößel | Sensburg