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Sensburg
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Bosembwolka hatte in seiner Geschichte verschiedene Namen: Wolka, Bosemwolka und Bosembwolka [8][9][7][10]
Politische Einteilung
Ab 1945
Von 1946 bis 1954 gehörte Boża Wólka zur Landgemeinde Weißenburg (polnisch: gmina Wyszembork) im Landkreis Sensburg (polnisch: Powiat mrągowski) in der Provinz Allenstein (polnisch: Województwo olsztyńskie).
Ab dem 1.1.1999 gehört Boża Wólka zum Schulzenamt (Sołectwo) Boża Wólka. Zum Schulzenamt Boża Wólka gehören folgende Orte: Boża Wólka und Witomin. Das Schulzenamt Boża Wólka gehört zur Landgemeinde Sensburg (polnisch: Gmina Mrągowo) im Landkreis Sensburg (polnisch: Powiat mrągowski) in der Provinz Ermland-Masuren (polnisch: Województwo warmińsko-mazurskie). Das Schulzenamt Boża Wólka hat 79 (2010) Einwohner. [12][13]
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Die Einteilung der neuen Kreise im Regierungsbezirk Gumbinnen wurde durch die Verordnung vom 3.Juli 1818 im Amtsblatt des Regierungsbezirk Gumbinnen bekannt gemacht. Daraufhin wurde am 1.September 1818 der Kreis Sensburg gegründet. Zum Kreis Sensburg gehörten die Kirchspiele Sensburg, Sorquitten, Ribben, Aweyden, Nicolayken, Schimonken, Eichmedien, Sehesten mit Bosem und Alt Uka.
Der Kreis Sensburg gehörte ab 1818 bis 30.10.1905 zum Regierungsbezirk Gumbinnen, ab 1.11.1905 bis 1945 zum neugebildeten Regierungsbezirk Allenstein. [14]
Mit der Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13.12.1872 am 1.1.1874, wurde am 8. 4.1874 der Amtsbezirk Nr.4 Bosemb im Landkreis Sensburg gegründet. Zum Amtsbezirk Bosemb gehörten das Dorf Grunau, die Güter Bosemb, Grunau und das Vorwerk Friedrichsberg. Der erste Amtsvorsteher war der Administrator Schröder in Bosemb. [15][16]
Das Vorwerk Bosembwolka gehörte zum Gutsbezirk Bosemb.
Das preußische Gesetz über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. Dezember 1927 sah in seinem § 11 die Aufhebung der Gutsbezirke vor. Am 30.9.1928 wurde der Gutsbezirk Bosemb in die Landgemeinde Bosemb umgewandelt. [10][1]
Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Bosemb in Gemeinde umbenannt. [16]
Am 16.7.1938 wurde Boesembwolka in Dreißighuben umbenannt. [7]
Am 15.11.1938 wurde der Amtsbezirk Bosemb in Bussen umbenannt. [16]
Durch das preußische Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9. März 1874, wurden auf Grund des Paragraphen 55 zum 1. Oktober 1874 in Ostpreußen in den Amtsbezirken die Standesämter gegründet. Deren Aufgabe es war die Standesamtsbücher zu führen. Bis dahin wurden von den Kirchspielen Duplikate der Kirchenbücher angelegt und den staatlichen Behörden (Gerichten) übergeben. Da es aus Kostengründen nur in den Städten hauptamtliche Standesbeamte gab, war diese Arbeit in den Gemeinden ehrenamtlich. Oft war der Lehrer oder ein Rentner der Standesbeamte, sie erhielten nur einen Ehrensold. So das sich mehrere Amtsbezirke zusammen geschlossen hatten und ein gemeinsames Standesamt gegründet haben. Im Laufe der Zeit wurden Standesämter aufgelöst oder neu gegründet. [17][18]
Standesamt Bosemb (Bussen)
Bosembwolka gehörte zum Standesamt Bussen oder Bosemb.
Das Standesamt Bosemb wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945.
Bosembwolka wurde 1860 durch das Einpfarrungs-Dekret in das Kirchspiel Heiligelinde eingepfarrt.
18.1.1861, Gumbinnen: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1861, No.5, Verordnung No.28
Pfarre zu Heiligelinde A.d.J. Nr. 3358
In Gemäßheit der gesetzlichen Vorschrift des § 293 Theil II Tit. 11 des Allg. Labdr., wonach einzelene Einwohner des Staats, welche weder zu einer Parochie gehören, noch vom Pfarrzwange erimirt sind, eine Kirche ihrer Religonsparthei wählen müssen, zu welcher sie sich halten wollen, werden nach vorhergegangener Vernehmung der betheiligten Interessenten die Bewohner folgender Ortschaften:
Im Kreise Sensburg außer dem schon früher der katholischen Pfarre in Heiligenlinde gewiesenen Dörfern:
1524 wird die zerstörte Kapelle unter Bischof Simon Rudnicki wieder aufgebaut.
1617 errichtet Stephan Sadorski, Sekretär des polnischen König Sigismund III., eine neue Wallfahrtskapelle.
Zwischen 1687 und 1693 entsteht der heutige barocke Bau der Kirche.
Bosembwolka wurde 1870 durch die Gründungs-Urkunde des Kirchspiels Sensburg nach Sensburg eingepfarrt.
6.9.1870, Gumbinnen: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Gumbinnen, 1870, No.37, Verordnung No.523
Einrichtungsurkunde der katholischen Pfarre zu Sensburg
Des Königs Majestät haben mittelst Allerhöchster Kabinets-Ordre vom 8.Juni c. die staatliche Anerkennung zur Errichtung einer katholischen Pfarre in Sensburg zu ertheilen geruht, dieß wird auf die von sämtlichen Selbständigen zur neuen Kirche in Sensburg gehörigen Katholiken vollzogene Anerkennungs-Verhandlung vom 20.October d.J zur öffentlichen Kenntniß gebracht, in dem wir zugleich die Einrichtungs-Urkunde und die Stol-Gebühren-Tare vom 30.Juli c. nachstehend publizieren.
Königliche Regierung, Abtheilung für Kirchen- und Schulwesen.
523: Philippus, durch Gottes Erbarmung und des hl. Apostolischen Stuhls Gnade, Bischof von Ermland.
Mittelst bischöflicher Anordnung vom 10.Januar 1861 sind mit Zustimmung der Königlichen Regierung zu Gumbinnen vom 18.dess. Mts. (Gumbinner Reg. Amtsblatt pro 1861 S.S.47 und 48) die katholischen Bewohner eines Theils des landräthlichen Kreises Sensburg zu der Kirche in Heiliglinde, Kreis Rastenburg, gastweise einge- pfarrt worden. Seit dieser Zeit aber ist in Sensburg eine katholische Kirche gebaut, und haben sich dort überhaupt die katholisch kirchlichen Verhältnisse soweit befest- igt und ausgebildet, daß mit Errichtung einer eigenen katholischen Pfarrei mit dem Wohnsitze des Pfarres in Sensburg werden kann. Nachdem die Interessenten dem ihnen vorgelegten Entwurfe der Errichtungs-Urkunde in allen Stücken ihre Zustimmung und Anerkennung ausgesprochen, haben Sr.Majestät der König durch Allerhöch- sten Erlaß vom 8.Juni 1870 der beabsichtigten Errichtung der katholischen Pfarrei Sensburg die staatliche Anerkennung ertheilt. Demnach wird über Circumscription und Verfassung dieses neuen Pfarrsprengels hiermit Folgendes verordnet.
§1. Von den im Jahre 1861 zu der Kirche in Heiligelinde gastweíse eingepfarrten Ortschaften werden unter Aufhebung des bisherigen Verhältnisse die nachbenannten mit sämmtlichen dazu gehörigen Abbauten, Ausbauten, Vorwerken c.c. hiermit zu der katholischen Kirche in Sensburg eingepfarrt.
§2. Demselben Kirchspiel Sensburg werden außerdem noch die katholischen Bewohner nachbenannten Ortschaften (gleichfalls mit Einschluß aller dazu gehörigen Abbauten, Vorwerke c.c.) zugetheilt.
Die Kirche St. Adalbert entstand 1860/61 im neugotischen Stil.
Bosembwolka wurde durch die Gründungsurkunde vom 24. Mai 1937 in das Kirchspiel Wilkendorf eingepfarrt.
Nr. 94. Urkunde über die Errichtung einer in kirchlichseelsorglicher Beziehung selbständigen Kuratie Wilkendorf. [28]
Zur Erleichterung der Seelsorge im Gebiet der Pfarrei Heiligelinde ordne ich hierdurch folgendes an:
1. Zu einer in kirchlich-seelsorglicher Beziehung selbständigen Kuratie Wilkendorf werden die kathoIischen Einwohner der nachstehend benannten Orte vereinigt:
2. Der in Wilkendorf angestellte Kuratus erhält hiermit alle Vollmachten zur Seelsorge mit dem Recht und der Pflicht, alle pfarramtlichen Handlungen für die in den vorbenannten Orten wohnhaften Katholiken selbständig und verantwortlich zu vollziehen. Insbesondere wird ihm gemäß can. 1096 § 1 die Vollmacht zur Assistenz bei Eheschließungen im Kuratiebezirk zuerkannt. Er hat eigene Kirchenbücher zu führen.
3. Die Kuratie Wilkendorf verbleibt bis auf weiteres im Pfarrverband Heiligelinde. Die kirchliche Vermögensverwaltung wird vom Kirchenvorstand Heiligelinde weiterhin ausgeübt. Es sind aber für Wilkendorf gesonderte Rechnungen zu führen.
Frauenburg, den 24. Mai 1937.
Der Bischof von Ermland
I. V. Marquardt, Generalvikar.
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1785: Wolka war ein adlig Vorwerk mit 10 Feuerstellen. Es gehörte zum Amts-Bezirk Sehesten im landräthlichen Kreis Sehesten. Eingepfarrt war Wolka im Kirchspiel Bosem. Es gehörte zum Gut Bosem. [3]
1818: Wolka war ein adlig Vorwerk mit 72 Seelen. Es gehörte zur Domäne Bosem. Eingepfarrt war Wolka im Kirchspiel Bosem. [4]
1839: Wolka war ein adlig Vorwerk zu Groß Bosem mit 5 Feuerstellen und 98 Einwohnern. Eingepfarrt war Wolka im Kirchspiel Sehesten. [5]
Quellennachweis für die ostdeutsche Kirchbücher Handbuch über die katholischen Kirchbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz östlich der Oder und Neiße und Bistum Danzig Bearbeitet von Dr.Johannes Kaps, Stand Mai 1945, Kath.Kirchenbuchamt, München 1962
Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Gumbinnen, - Gumbinnen., 10.1821 - 88.1898, 90.1900 -107. 1917
teilweise online in der Bayerischen Staatsbibliothek [1],
Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihrer Bevölkerung
Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt vom Königlichen Statistischen Bureau. I. Die Provinz Preussen
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.
↑ 4,04,1Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, Gumbinnen 1818, S.107.214, VfFOW Hamburg 1981, Sonderschrift 48
↑ 5,05,1Topographische-statistische Übersicht des Regierings-Bezirks Gumbinnen,H. Meyer, Insterburg 1839, S.172.195
↑ 7,07,17,2Ortsnamenänderungen in Ostpreußen. Eine Sammlung nach dem Gebietsstand vom 31.12.1937. Zusammengestellt von Helmut Zipplies, S.12, VfFOW Hamburg 1983
↑Reymann Spezialkarte Nr.M Rastenburg um 1800 Geographischer Specialatlas von Deutschland und den Nachbarländern
↑ 9,09,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888, S.366-377
↑ 10,010,110,2Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.274-285
↑Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. I Provinz Preußen [1871], S.322
Dieses Werk wird im GOV als source_1044649 zitiert.
↑Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen, Königliches statisches Bureau,Berlin 1898, S.366.131
↑Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
↑ 23,023,1Digitalisat von www.verwaltungsgeschichte.de von Micheal Rademacher
↑Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.349-350
↑ 25,025,1Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.349-350