Stiftung Stoye/Band 50/278
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Steuer Georg Steuer Verlassenschaft Stadtgerichte Leisnig Band 8, Seite 280, Nr. 28 [1673] 04.01.1673. George Clauß, Landrichter zu Pulst (Pulsitz), in Vollmacht Matthes Steuers von Auerschütz, vergleicht sich mit George Steuers sel. als Matthes Steuers verstorbenen Sohnes Witwe Maria zu Doberschwitz und ihres ad hunc acta bestätigtem Curatore Martin Michel wegen des steuerischen Erbteiles folgender Gestalt in Güte, nämlich: Es gibt die Steuerische Witwe zu Doberschwitz Matthes Steuern für seine ganze Stenzion 30 fl, alß 20 fl itzo alßbald baar und 10 fl Lichtmeß 1674. Das Heergeräth will (die) Witwe ihnen alsbald übergeben, so viel wie vorhanden und von den Mobilia soll Matthes Steuer eine Lade bekommen. Und weil Georg Steuer noch etwas in des Vaters Gut zu fordern gehabt, hat die Witwe sich dessen gänzlich begeben und darneben versprochen, was sie Lichtmeß 1674 mit Auszahlen der 20 fl nicht innen halten wird. Das jetzige 20 fl ganz verfallen und die Witbe über ihres Mannes Verlassenschaft eine redliche Spezification zu ediren schuldig seyn soll und hat oben genannte Mandatarius sowohl die Steuerische Witbe und deren Curator solchen allen unverbrüchlich nachzukommen angelobt. An den Rat der Stadt Leisnig Wohl Ehrenfeste vorachtbahre, Wohlgelahrte und wohlweise innsonders Vollgünstige Herren und werthe Freunde. 04.01.1673. Es hat Georg Clauß, Landsaupe zu Pulst, in tragender gerichtlichen Vollmacht, Matz Steuers zu Auerschütz, mir zu vernehmen gegeben, ob wollte deßen zu Dobschiz ohne Leibeserben verstorbenen Sohnes George Steuers Verlassenschaft, ihm nicht gefolget werden, bis er aus dem gnädigst mir anvertrauten Ambte, einen Schein, daß dergleichen vonhier nach Leißnigk hinwieder beschehen solle, erhalten würde. Gleichwie um noch zur Zeit nicht abzusehen, warum die Abfolgung so schlechter Dinge zu hemmen sey: Also habe ich ihm auf sein Ansuchen mit gegenwärtigen Schreiben zu statten kommen wollen, nicht zweifelnd, Sie werden ihm dasjenige, so des defuncti Vater von rechtswegen geziemet, weiter nicht vorenthalten in Versicherung, daß uff ereignete Fälle, aus dem Ambte alhier Ihnen und ihren Bürgern gleichmäßig willfahret werden soll. Deren ich vor meine Person zu angenehmer Freundschaft iederzeit beflißen bin. Meißen am 2. Januar 1673. Churfürstl. Sächß. Ambt Mann daselbst Hans Adam Stieglitz (?). Stadtgerichte Leisnig Band 8, Seite 284, Nr. 28 [1672] 27. März 1672. Vor mir Endes Benannten ist der gnädigst mir anbefohlene Amtsunterthan Matthes Steuer zu Auerschütz in Person erschienen, und mir zu erkennen gegeben, wie sein Sohn Georg Steuer, Häußler zu Delschütz, unlängst ohne Kinder verstorben, nach sich seine Witbe nebst einem Häußgen und andere Mobilia verlaßen. Weil dann seine Verlassenschaft 278 | |
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