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* Frühere Name: Natursdorf.<ref>Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 26</ref> | |||
Version vom 12. Januar 2013, 15:13 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Allenstein > Nattern
Allgemeine Information
- Nattern war bis 1935 eine Landgemeinde und von 1935-1945 eine Gemeinde im ehemaligen Landkreis Allenstein in Ostpreußen. Seit 1945 gehört der Ort zu Polen und heißt auf polnisch Naterki. Zum Ort gehörte der Wohnplatz Sophienhof. Nattern gehörte zum Amt Schönbrück und zum Standesamtsbezirk Schönbrück.
- Nattern liegt im prußischen Stammesgebiet Galindien. Der Ortsname weist auf einen Bewuchs mit Brennnesseln (prußisch "natis" = Nessel).
- Frühere Name: Natursdorf.[1]
Politische Einteilung
- 1874: Landgemeinde im Amtsbezirk Schönbrück, Landkreis Allenstein
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
- 20.01.1349: Ortsgründung durch den Preußen Natur als Natursdorf am See Swyntheynen mit 26 Hufen, davon 3 Freihufen und 15 Freijahren.[2]
- 04.11.1647: Erneuerung der Handfeste auf Bitten des Schulzen Michael Buina.[3]
- 17.09.1688: Erneuerung der Handfeste auf Bitten des Schulzen Franziskus Materna.[4]
- 11.06.1851: Der Boniteur Wölki ist Mitglied der interimistischen Kreis-Vertretung von Allenstein.
- 10.09.1851: Der Landgeschworene Wölki aus Sophienhof ist als Sachverständiger bei den landschaftlichen Taxen angenommen worden.
- 16.05.1855: Im Ort ist die Pferderäude ausgebrochen.
- 19.06.1855: Im Ort hat die Pferderäude aufgehört.
- 03.12.1861: Nattern hat bei der Volkszählung eine Fläche von 1904 Morgen 68 Dez sowie 27 Wohngebäude mit 156 Einwohnern (11 Protestanten und 145 Katholiken). Als Muttersprache geben 22 (14,1 %) bzw. 134 (85,9 %) Einwohner deutsch bzw. polnisch an.[5]
- 29.05.1863: Dem Veteranen Franz Gillmeister wurde von der Königlichen Regierung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Krieger de 1806/15 eine extraordinaire Unterstützung von 3 Thlr gewährt.
- 05.01.1867: Der Gutsbesitzer Wölki aus Sophienhof ist als Schulze für Nattern bestätigt worden.
- 19.12.1867: Martin Klapper hat einen Hausiergewerbschein für 1868 erhalten.[6]
- 07.05.1874: Bildung des Amtsbezirks Schönbrück Nr. 29 aus den Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirken Grünmühl (teilweise), Marong See und Wulpinker See.
- 01.01.1883: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirken Grünmühl (teilweise, Enklave), Marong See und Wulpinker See.
- 01.12.1905: Nattern hat bei der Volkszählung eine Fläche von 562,2 ha sowie 41 bewohnte Häuser und eine bewohnte Baulichkeit und 268 Einwohner (18 Protestanten und 250 Katholiken). Als Muttersprache geben 95 deutsch (35,4 %) und 128 polnisch (47,8 %) sowie 45 (16,8 %) masurisch an.
- 01.01.1908: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirk Seebezirk (teilweise).
- 01.09.1931: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf.
- 01.06.1935: Julius Stadge wird Lehrer im Ort.[7]
- 01.01.1945: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Gemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf.
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
Historische Bibliografie
Archive und Bibliotheken
Archive
Bibliotheken
Verschiedenes
Weblinks
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Fußnoten
- ↑ Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 26
- ↑ Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 26-27
- ↑ Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 27
- ↑ Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 27
- ↑ Grunenberg, S. 143
- ↑ AK 1867, S. 367
- ↑ www.bbf.dipf.de
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | NATERNKO03ER | ||||
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| Typ |
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| Postleitzahl |
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| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 2288 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Schönbrück (1929) ( Amtsbezirk) Quelle Nattern (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Gietrzwałd (1999 -) ( Landgemeinde PL) |
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| Untergeordnete Objekte |
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