Nattern: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1785: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt [[Allenstein (Amt)|Allenstein]] im [[Der Heilsbergische Kreis|Kreis Heilsberg]] hat 17 Feuerstellen.<ref>Goldbeck, S. 125</ref>  
* 1785: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt [[Allenstein (Amt)|Allenstein]] im [[Der Heilsbergische Kreis|Kreis Heilsberg]] hat 17 Feuerstellen.<ref>Goldbeck, S. 125</ref>  
* 1817: Das Hauptamt [[Allenstein (Amt)|Allenstein]] - und damit auch Nattern - kommt zum neugegründeten [[Landkreis Allenstein]].<ref>Grunenberg, S. 45</ref>.  
* 1817: Das Hauptamt [[Allenstein (Amt)|Allenstein]] - und damit auch Nattern - kommt zum neugegründeten [[Landkreis Allenstein]].<ref>Grunenberg, S. 45</ref>.  
* Herbst 1817: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt [[Allenstein (Amt)|Allenstein]] hat 18 Feuerstellen und 58 Seelen.<ref>Wald, S. 171</ref>
* 11.06.1851: Der Boniteur Wölki ist Mitglied der interimistischen Kreis-Vertretung von Allenstein.
* 11.06.1851: Der Boniteur Wölki ist Mitglied der interimistischen Kreis-Vertretung von Allenstein.
* 10.09.1851: Der Landgeschworene Wölki aus [[Sophienhof (Kr. Allenstein)|Sophienhof]] ist als Sachverständiger bei den landschaftlichen Taxen angenommen worden.
* 10.09.1851: Der Landgeschworene Wölki aus [[Sophienhof (Kr. Allenstein)|Sophienhof]] ist als Sachverständiger bei den landschaftlichen Taxen angenommen worden.

Version vom 12. Januar 2013, 15:23 Uhr

Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Allenstein > Nattern


Allgemeine Information

  • Nattern liegt im prußischen Stammesgebiet Galindien. Der Ortsname weist auf einen Bewuchs mit Brennnesseln (prußisch "natis" = Nessel).
  • Früherer Name: Natursdorf.[1]



Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Allenstein (Ev. Kirchspiel)

Katholische Kirchen

Schönbrück (Kirchspiel)


Geschichte

  • 20.01.1349: Ortsgründung durch den Preußen Natur als Natursdorf am See Swyntheynen mit 26 Hufen, davon 3 Freihufen und 15 Freijahren.[2]
  • 04.11.1647: Erneuerung der Handfeste auf Bitten des Schulzen Michael Buina.[3]
  • 17.09.1688: Erneuerung der Handfeste auf Bitten des Schulzen Franziskus Materna.[4]
  • 1785: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt Allenstein im Kreis Heilsberg hat 17 Feuerstellen.[5]
  • 1817: Das Hauptamt Allenstein - und damit auch Nattern - kommt zum neugegründeten Landkreis Allenstein.[6].
  • Herbst 1817: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt Allenstein hat 18 Feuerstellen und 58 Seelen.[7]
  • 11.06.1851: Der Boniteur Wölki ist Mitglied der interimistischen Kreis-Vertretung von Allenstein.
  • 10.09.1851: Der Landgeschworene Wölki aus Sophienhof ist als Sachverständiger bei den landschaftlichen Taxen angenommen worden.
  • 16.05.1855: Im Ort ist die Pferderäude ausgebrochen.
  • 19.06.1855: Im Ort hat die Pferderäude aufgehört.
  • 03.12.1861: Nattern hat bei der Volkszählung eine Fläche von 1904 Morgen 68 Dez sowie 27 Wohngebäude mit 156 Einwohnern (11 Protestanten und 145 Katholiken). Als Muttersprache geben 22 (14,1 %) bzw. 134 (85,9 %) Einwohner deutsch bzw. polnisch an.[8]
  • 29.05.1863: Dem Veteranen Franz Gillmeister wurde von der Königlichen Regierung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Krieger de 1806/15 eine extraordinaire Unterstützung von 3 Thlr gewährt.
  • 05.01.1867: Der Gutsbesitzer Wölki aus Sophienhof ist als Schulze für Nattern bestätigt worden.
  • 19.12.1867: Martin Klapper hat einen Hausiergewerbschein für 1868 erhalten.[9]
  • 07.05.1874: Bildung des Amtsbezirks Schönbrück Nr. 29 aus den Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirken Grünmühl (teilweise), Marong See und Wulpinker See.
  • 01.01.1883: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirken Grünmühl (teilweise, Enklave), Marong See und Wulpinker See.
  • 01.12.1905: Nattern hat bei der Volkszählung eine Fläche von 562,2 ha sowie 41 bewohnte Häuser und eine bewohnte Baulichkeit und 268 Einwohner (18 Protestanten und 250 Katholiken). Als Muttersprache geben 95 deutsch (35,4 %) und 128 polnisch (47,8 %) sowie 45 (16,8 %) masurisch an.[10]
  • 01.01.1908: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf und den Gutsbezirk Seebezirk (teilweise).
  • 01.09.1931: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Landgemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf.
  • 01.06.1935: Julius Stadge wird Lehrer im Ort.[11]
  • 01.01.1945: Der Amtsbezirk Schönbrück umfasst die Gemeinden Nattern, Schönbrück, Schönfelde und Thomsdorf.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Fußnoten

  1. Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 26
  2. Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 26-27
  3. Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 27
  4. Kellmann, Georg. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. HB A-L 29 (1998), S. 27
  5. Goldbeck, S. 125
  6. Grunenberg, S. 45
  7. Wald, S. 171
  8. Grunenberg, S. 143
  9. AK 1867, S. 367
  10. Gemeindelexikon für das Königreich Ostpreußen, Heft I Ostpreußen, S. 4-5
  11. www.bbf.dipf.de

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung NATERNKO03ER
Name
  • Naterki Quelle (${p.language})
  • Nattern Quelle (${p.language})
Typ
  • Dorf
Postleitzahl
  • PL-11-035 (2004)
w-Nummer
  • 50331
externe Kennung
  • geonames:764078
  • nima:-517940
  • SIMC:0473738
Karte
   

TK25: 2288

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Schönbrück (1929) ( Amtsbezirk) Quelle

Nattern (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Gietrzwałd (1999 -) ( Landgemeinde PL)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum